Am Freitag, pünktlich zum Ferienbeginn, fällt der Startschuss für die gut ein Jahr dauernde Sanierung der Schmallenberger Grundschule.
Neben energetischen Neuerungen steht auch das pädagogische Konzept im Vordergrund der Arbeiten, das heißt, die Raumaufteilung soll für eine funktionale Verbesserung führen. So wird demnächst der komplette Verwaltungstrakt im Erdgeschoss sein, das ist übersichtlicher und bedeutet kürzere Wege. Im Dachgeschoss sind zwei Räume als Lernbüro geplant, wo die Kinder bei Bedarf Unterstützung beim Lernen bekommen. „Durch die Umlegung und Vergrößerung einiger Räume soll mehr Platz geschaffen werden. „Wir wollen eine bessere Struktur reinbringen und das lässt sich nach der Sanierung umsetzen“, erklärt Schulleiterin Petra Fontaine. „Das individuelle Arbeiten der Kinder erfordert ein größeres Platzangebot“. Und auch der Bedarf in der offenen Ganztagsschule (OGS) ist in den letzten Jahren sehr gewachsen. Von anfangs 29 Schülern ist die Zahl mittlerweile auf 55 Schüler angestiegen, auch daher sind größere Räumlichkeiten dringend notwendig. Im Rahmen der Sanierung hofft man auch auf ein neues Medienkonzept. Ausgestattet werden sollen die Klassenräume dabei mit apple-TV, Beamer, Laptop-Wagen und jeweils drei Computer-Plätzen, diesen Plänen muss aber erst noch zugestimmt werden und Zuschüsse bewilligt werden. Weiter wird die Schule durch die Umlegung einiger Räume wie etwa der Lesestadt und des Musikraumes weitestgehend barrierefrei.

Techn. Beigeordneter Andreas Dicke, Schulleiterin Petra Fontaine, Gerd Thiele vom Gebäudemanagement und stellvertr. Schulleiter Holger Weber (v.l.) stellten die Pläne für die Sanierung der Schule vor

Die Sanierung ist in vier Bauabschnitte unterteilt, dabei wird geschossweise vorgegangen. Bauabschnitt 1 beginnt am kommenden Freitag im Erdgeschoss. Dorthin wird die gesamte Verwaltung verlegt. Weiter wird die komplette Beleuchtung erneuert, der Teppichboden wird durch wischbare Böden ersetzt, Wandanstriche und Verkabelung werden erneuert und eine neue Akustikdecke ist geplant. Diese Renovierungsarbeiten sollen sich durch das ganze Gebäude erstrecken. Der zweite Bauabschnitt ist zu Beginn der Sommerferien geplant und umfasst den Bereich Untergeschoss. Die Küche der OGS wird vergrößert, denn diese muss nach den Sommerferien fertig sein. Im Bauabschnitt 3 wird der Altbaubereich im Erdgeschoss mit den Klassenräumen saniert. Die Klassenräume werden ein einheitliches Erscheinungsbild haben, damit ein Umzug in einen anderen Raum erleichtert wird, zudem soll ein zusätzlicher Gruppenraum für jeden Jahrgang entstehen. Im vierten und letzten Bauabschnitt werden alle restlichen Arbeiten sowie die Sanierung der OGS erledigt. Diese bekommt einen Mehrzweckraum und einen Keller dazu. Ein Teil der Aula wird zur flexiblen Nutzung umgebaut, die Aula an sich bleibt bestehen. Die Betreuung von 8 bis 13 Uhr wird während der ganzen Bauphase in den Räumen der Valentinschule gewährleistet.
Aber nicht nur das Betreuungssystem geht uneingeschränkt weiter. Durch die schrittweisen Bauphasen läuft der Betrieb in allen Bereichen weiter. „Das war eine logistische Herausforderung bei den Planungen, die bereits seit zwei Jahren laufen“, erklärt Petra Fontaine.
Die Besonderheit bei der Sanierung ist, dass es ein einheitliches Konzept innerhalb der ganzen Schule geben wird.
1,2 Millionen Euro sind für die Sanierung vorgesehen, 60% davon sind mit Städtebaufördermitteln bewilligt, den Rest übernimmt die Stadt Schmallenberg als Schulträger.

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