Landesbehörden auf’s Land!

Landesbehörden auf's Land! Vorstoß der Stadt Warstein zur Entlastung nordrhein-westfälischer Großstädte

Foto: Stadt Warstein BU: Dr. Thomas Schöne, Bürgermeister der Stadt Warstein Landesbehörden auf's Land! Vorstoß der Stadt Warstein zur Entlastung nordrhein-westfälischer Großstädte

Vorstoß der Stadt Warstein zur Entlastung nordrhein-westfälischer Großstädte

Der Boom der nordrhein-westfälischen Metropolen, nicht zuletzt an der Rheinschiene, ist in aller Munde. Stichworte wie Wohnungsnot und Mietpreisexplosion gibt es nicht nur in Berlin oder Hamburg, Leipzig oder München und deren jeweiligem Umland, sondern auch in Nordrhein-Westfalen. Das Land Bayern hat bereits vor einiger Zeit im Rahmen des Projektes „Heimatstrategie“ eine Initiative ergriffen, um zumindest ein Stück weit Druck von den dortigen Großstädten zu nehmen.

Vergleichbare Initiativen wurden unlängst auch in weiteren Bundesländern angestoßen, z. B. in Baden-Württemberg. Und genau dort setzt ein aktueller Vorschlag des Warsteiner Bürgermeisters Dr. Thomas Schöne an:

Er regt – ähnlich wie in Bayern – an, Landesbehörden, von denen es in NRW eine Fülle und das auch in unterschiedlichen Größen gibt, von den Großstädten an Rhein und Ruhr in den ländlichen Raum zu verlegen. Aufmerksame Beobachter wissen, dass seit Jahren beinahe kein Tag vergeht, an dem nicht Funk und Fernsehen sowie die Printmedien von den starken – auch sozialen – Belastungen in großen Städten berichten, die der weiterhin ungebrochene Zuzug auslöst. Hierzu erklärt Bürgermeister Schöne: „In diesem Kontext die Metropolen nur noch attraktiver zu machen, indem man an Wohnungsbauprogrammen und Mietpreisen schraubt, kann für sich alleine genommen nicht der richtige Weg sein. Hier brauchen wir ein neues kreatives Mitdenken und eine aktive Hilfe für Stadt und Land durch das Land Nordrhein-Westfalen.“ Und er ergänzt: „Mit einer Verlagerung von Landesbehörden in den ländlichen Raum schaffen wir eine klassische Win-Win-Situation. Von großen Kommunen wird auf der einen Seite ein wenig der Druck genommen und der ausblutende ländliche Raum bekommt auf der anderen Seite eine neue Chance. Gerade in der Stadt Warstein fiele ein solche Verlagerung auf fruchtbaren Boden, denn es gibt dort eine Reihe von ehemals medizinisch genutzten Gebäuden des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Nach einem Umbau würden sich diese Immobilien  mit ausreichendem Parkraum und unweit der Warsteiner Innenstadt als attraktive Bürokomplexe bestens eignen.“

 

 

Anzeige

inkl. MwSt.
zzgl. Versand

Zum Produkt

inkl. MwSt.
zzgl. Versand

Zum Produkt

inkl. MwSt.
zzgl. Versand

Zum Produkt

inkl. MwSt.
zzgl. Versand

Zum Produkt