Noch viele Ideen für 2019

SUZ Schmallenberg Unternehmen Zukunft stellt Projekte und Ziele des Jahres vor

Ehrung des 200. SUZ-Mitglieds WGS Westfälischer Gastronomie Service GmbH & Co. KG. Von links nach rechts: Marcus Voeste, Geschäftsführer WGS, Annabel Hansen, Geschäftsführerin SUZ und Michael Schöllmann, WGS-Niederlassung Schmallenberg.
Die Wirtschaftsförderung Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V. (SUZ) blickte in der alljährlichen Mitgliederversammlung vor rund 80 anwesenden Mitgliedern im Romantik- und Wellnesshotel Dei- mann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Der Vorsitzende Heinz-Josef Harnacke richtete zu- nächst einige Worte an die anwesenden Unternehmer. Die Stadt Schmallenberg als ländliche Region bietet gerade für junge Familien viele hervorragende Standortbedingungen: Vor Ort gibt es alle Schulformen, Kitas, einen niedrigen Mietpreisspiegel sowie günstige Bauplätze, gute Einkaufsmög- lichkeiten großes Kultur- u. Freizeitangebot in einer wunderschönen Landschaft. Außerdem wird das Breitbandnetz bis 2020 in ca. 50 Ortschaften ausgebaut. Eines der größten Probleme der Schmallen- berger Wirtschaft ist der Fachkräftemangel in allen Branchen. Wir brauchen zusätzliche Fachkräfte von Außerhalb, die in den Betrieben sofort arbeitsmäßig eingesetzt werden können. Dies kann nur durch ein gezieltes Standortmarketing erreicht werden − Schmallenberg muss als Wirtschaftsregion bekannter werden.Die Studie der Demografie-Ampel der Universität Siegen aus den Jahr 2017 belegt, dass die Stadt Schmallenberg mehr Zuzüge als Fortzüge zu verzeichnen hat. Dies muss uns alle bestärken, weiterhin die Standortbedingungen auszubauen und gezielt für die Wirtschaftsregion Schmallenberg zu wer- ben.

Im Tätigkeitsbericht 2018 von Geschäftsführerin Annabel Hansen und Projektmanagerin Melanie Schiffer wurde der Fokus vor allem auf die durchgeführten 53 Unternehmensbesuche gelegt, bei denen SUZ die Sorgen und Anregungen der Unternehmerschaft aufnimmt und Hilfestellung leistet bzw. seine Lotsenfunktion ausübt. Um den Pflegenotstand in Schmallenberg zu lindern, entstand am runden Tisch Pflege, mit allen Pflegedienstleistern der Stadt Schmallenberg unter der Leitung von SUZ, das Projekt Pflegeschule. SUZ konnte als Träger dieser Pflegeschule das Deutsche Rote Kreuz gewinnen. Mit dem Start des Schuljahres 2019/2020 wird das DRK-Bildungsinstitut für Gesundheits- berufe Meschede-Schmallenberg in den Räumlichkeiten des ehemaligen St. Georg Krankenhauses in Bad Fredeburg mit modernsten Lernmöglichkeiten eröffnen.

Bei den im Jahr 2018 durchgeführten Veranstaltungen zog Frau Schiffer ein positives Resümee: Ange- fangen vom Neujahrsempfang bis hin zum Schmallenberger Wirtschaftsgespräch, den SUZ- Unternehmerforen und den Unternehmerinnenstammtischen sowie dem Neubürgerstammtisch wa- ren alle Veranstaltungen sehr gut besucht. Diese Veranstaltungen dienen der Stärkung des Netzwer- kes der Unternehmen untereinander. Des Weiteren wurde die Auswertung zur Ausbildungs- und Jobmesse Schmallenberg 2018 vorgestellt, die sehr gut von Unternehmens- und Schülerseite ange- nommen wurde.

Im Aufgabenplan 2019 ist vorgesehen, mehr Fachkräfte von außerhalb anzuwerben, um dem Fach- kräftemangel aktiv entgegenzuwirken. Hier wird sich SUZ auf Rückkehrer und junge Familien als Zielgruppe konzentrieren. Außerdem wird in diesem Jahr der neue Ausbildungsatlas für Schmallenberg veröffentlicht, in dem sich bereits 200 Unternehmen in knapp 100 Ausbildungsberufen präsentieren. Voraussichtlich Ende Mai wird die fünfte Auflage erscheinen.

Zum Abschluss ging Heinz-Josef Harnacke auf die kontinuierliche Weiterentwicklung von SUZ ein. Durch den starken Mitgliederzugang hat SUZ aktuell 204 Mitglieder zu verzeichnen. Mit der WGS Westfälischer Gastronomie Service GmbH & Co. KG, eine Tochter der Veltins Brauerei, konnte Anfang Januar 2019 das 200. Mitglied gewonnen werden. Geschäftsführerin Annabel Hansen überreichte dem WGS Geschäftsführer Marcus Voeste und Michael Schöllmann einen Präsentkorb als Willkom- mensgeschenk für die Belegschaft in Bad Fredeburg.

Zum Ausklang des Abends referierte die Kommunikationstrainerin Christine Balkenhol zum Thema „Gesagt – Verstanden?! Professionell kommunizieren im beruflichen Alltag“. Hier konnte sie den Unternehmern spielerisch erklären, wie man Verhalten, Einstellung und die Rolle von sich und seinem Gesprächspartner erkennt. Aktives Zuhören ist hier ein erster Schritt in die richtige Richtung.