🖊️ Patrick Feldmann  📷 Jürgen Eckert

Hohes technisches Know-How

„Was heute Industrie 4.0 genannt wird, haben wir hier teilweise schon lange realisiert.“, sagt Geschäftsführer Dietmar Pütz und blickt durch eine Scheibe in die Fertigungshalle, in der vier CNC-Laserschneidanlagen und zwei CNC Abkantbänke stehen und mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks Stahl, Edelstahl und Aluminium schneiden und in Form bringen. „Natürlich entwickelt sich auch hier die Technik immer weiter, aber der technische Stand war schon in den 90er Jahren in diesem Bereich sehr fortgeschritten.“ Wer einen detaillierten Blick in die Maschinen wirft, erkennt das auch als Laie: Präzise und schnell fährt ein heller Lichtpunkt seine Bahnen über das Metall und schneidet die Form exakt so, wie das digitale Muster es vorgibt. „Und dabei sind wir auch in der Lage dreidimensional zu arbeiten, um so auch komplexe Formen schnell, präzise und effektiv zu bearbeiten“, erklärt Geschäftsführer Karl Rocholl.

Alles begann Anfang der 90er Jahre. Als Dietmar Pütz und sein Schwager Karl Rocholl beschlossen, sich selbstständig zu machen, gehörten sie zu den ersten in der Region, die auf das Laserschneiden spezialisiert waren. Pütz hatte sich schon während seines Maschinenbau-Studiums mit Lasertechnik beschäftigt und seine Diplomarbeit über die Optimierung eines Argon Ionen Lasers geschrieben. Sein Wissen vertiefte er als Applikationsingenieur bei der japanischen Firma Fanuc. In dieser Zeit knüpfte er enge Kontakte nach Japan, aus denen auch echte Freundschaften entstanden sind. „Bis heute halten die Kontakte. Deswegen konnten wir 1997 die europäische Vertretung für FIST Sensorprodukte übernehmen, was bis heute unser zweites Standbein ist“, so Pütz.

Tiefe Verwurzelung in der Region

Auch wenn die bei Laser Pro Tec gefertigten Teile beispielsweise in Autos oder Flugzeugen auf der ganzen Welt unterwegs sind, ist das Unternehmen tief in der Region verwurzelt. „Wir beliefern nicht den Endkunden, sondern Zulieferer. Und da wir in einer wirtschaftlich sehr starken Region leben, haben wir die meisten Kunden in einem Umkreis von circa 50 Kilometern“, erklärt Karl Rocholl und Dietmar Pütz ergänzt schmunzelnd: „Das war zu Beginn eigentlich nicht so geplant. Da haben wir die Region vielleicht unterschätzt. Aber das ist eine Fehleinschätzung, die ich gerne in Kauf nehme.“

Dabei schätzen die Unternehmer die Nähe zu ihren Kunden in jeder Hinsicht. Man kennt sich persönlich, weiß, wer die Ansprechpartner sind. „Das schafft natürlich Vertrauen und ermöglicht uns, eng mit den Kunden zusammen zu arbeiten“, so Rocholl. Und das Vertrauen ist wichtig, denn die Kunden kommen oft mit bestimmten Vorstellungen zu Laser Pro Tec, die dann hier konkretisiert und umgesetzt werden. „Wir sind in der Lage, zunächst virtuell zu simulieren, wie ein bestimmtes Teil „lasergerecht“ gebaut werden könnte. Das spart natürlich Zeit und dementsprechend auch Geld“, erklärt Rocholl. „Da vertrauen uns die Kunden, dass wir eine optimale Lösung finden.“ Dass Laser Pro Tec viele Stammkunden hat und einige schon von Anfang an mit den Freienohlern zusammen arbeiten, zeigt, dass dieses Vertrauen auch nicht enttäuscht wird.

Kunden schätzen enorme Flexibilität

Durch die hohe Flexibilität der Lasertechnik sind die Anforderungen der Kunden häufig auch sehr speziell. „Das liegt in der Natur der Sache“, erklärt Dietmar Pütz. „Unser Know-how ist vor allem bei Teilen gefragt, die nicht in enorm großen Stückzahlen produziert werden. Wir sind auf kleine Serien spezialisiert, denn die können wir umsetzen, ohne dass extra Werkzeuge entwickelt werden müssten. Das macht es für uns spannend und abwechslungsreich.“

Und deswegen finden sich Teile, die von Laser Pro Tec bearbeitet wurden, in den unterschiedlichsten Bereichen: unter anderem in Leuchten, in Autos, in Filteranlagen auf Grabsteinen und auch in Flugzeugen. „Da wir eine spezielle Zulassung als Zulieferer für die Luftfahrtindustrie haben, greifen Kunden aus der Branche gerne auf unsere Leistungen zurück. Deswegen sind beispielsweise einige Teile, die bei uns bearbeitet worden sind, in Triebwerken verbaut und fliegen um die Welt“, so Pütz.

Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt

In den 25 Jahren seit Gründung der Firma ist die Welt durchaus schnelllebiger geworden. „Natürlich spüren wir das. Vieles soll heute schneller gehen und wir versuchen natürlich auch, den Kundenwünschen immer gerecht zu werden“, sagt Karl Rocholl. „Aber als Arbeitgeber wollen und müssen wir unsere Mitarbeiter auch schützen. Zu viel Stress von außen soll bei den Mitarbeitern nicht ankommen.“ Ein gutes Arbeitsklima ist den Unternehmern in jeder Hinsicht wichtig. „Wir haben immer ein offenes Ohr und versuchen natürlich, in Notlagen zu helfen. Wenn ein Mitarbeiter familiär gebraucht wird, finden wir eine Lösung.“

Nicht zuletzt deshalb ist das Team stetig gewachsen. „Dass unsere Mitarbeiter in der Regel lange bei uns bleiben, ist doch ein gutes Zeichen“, lacht Pütz. „Und wir hoffen, dass wir im beruflichen Alltag, aber auch mit unseren Sommerfesten oder Weihnachtsfeiern dazu beitragen, dass die Mitarbeiter sich wohlfühlen.“ n

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