Wie entwickelt sich der Tourismus in Deutschland, welche Trends gibt es und an welchen Projekten arbeiten die anderen Regionen? Um diese und andere Fragen geht es auf der Tourismusmesse ITB in Berlin vom 6. bis 10. März. Aus diesem Grund nutzen der Sauerland-Tourismus und seine Partner auch in diesem Jahr wieder die Plattform, um die vielfältigen Angebote der grünen Freizeitregion einem breiten Fachpublikum sowie den zahlreichen Multiplikatoren aus der Medienbranche wie Journalisten und Bloggern zu präsentieren.

„Der Besuch auf der ITB in Berlin bietet uns die Möglichkeit, uns intensiv mit verschiedenen Akteuren aus der Tourismusbranche auszutauschen und neue Impulse für unsere eigene Arbeit mitzunehmen“, betont Thomas Weber, Geschäftsführer des Sauerland-Tourismus. Und getan hat sich in der grünen Freizeitregion im vergangenen Jahr einiges. „Die stetigen Investitionen in die touristische Infrastruktur sind ein wichtiger Faktor, um weiterhin mit hoher Qualität auf dem Markt zu punkten“ erläutert Weber. Vor allem im Ferienwohnungsmarkt macht sich der Invest bemerkbar, denn viele gute neue Ferienwohnungen sind dazu gekommen. „Außerdem haben die Sauerland-Wanderdörfer ab sofort mit den Sauerland- Seelenorten ein neues Angebot zu bieten. Insgesamt 43 ausgewählte Plätze werden hier mit ihren ganz eigenen Geschichten und ihrer besonderen Bedeutung porträtiert. Vorgestellt wird das Projekt auf der ITB Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch, 6. März.

Im Hintergrund wird aber schon fleißig an weiteren Projekten gearbeitet. Dazu bekommen die Sauerländer Touristiker Unterstützung von Studierenden verschiedener Hochschulen. Während in einer Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln die Weiterentwicklung des Aventura Spielbergs in Medebach angegangen wird und für die Direktvermarktung in den Quellmärkten die Möglichkeiten eines Pop-Up-Stores beleuchtet werden, geht es bei der Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Südwestfalen um das Thema Sauerland-Baukultur. Die Internationale Hochschule IUBH mit Studienorten in Bad Honnef und Berlin wiederum ist Partner im Forschungsprojekt Wintertourismus, bei der touristischen Inwertsetzung des Pumpspeicherwerks in Finnentrop-Rönkhausen sowie beim Thema Kommunale Basisaufgaben im Freizeitbereich. „Die vielen Kooperationen helfen uns, touristische Projekte in der Region zielgerichtet angehen zu können und dabei Perspektiven von außen in die Entwicklung und Konzipierung einfließen zu lassen“, so Weber.

Wie wichtig der Tourismus für das Sauerland ist, zeigen nicht zuletzt die kürzlich erschienenen Zahlen der Gästeankünfte und Übernachtungen für das Jahr 2018. Hier konnte das Sauerland wie bereits 2017 den magischen Wert von acht Millionen Gästeübernachtungen knacken und bestätigt somit das gleichbleibend hohe Niveau des Vorjahres.