Heute schon Kumpiert?

Jürgen Busch aus Meschede, Foodtruck

Jürgen Busch aus Meschede, Foodtruck

 

Manche Männer legen sich, wenn das Alter auf die magische Zahl 50 zu geht, ein großes Motorrad oder einen flotten Sportwagen zu. Nicht so Jürgen Busch aus Meschede: Sein persönlicher Kurswechsel trägt den Namen Kumpir. Der 51-Jährige hat sich nach Jahren als Angestellter im Vertrieb für erneuerbare Energien mit einem Foodtruck zu Beginn des Jahres 2017 selbstständig gemacht.

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Ich bin über einen Bekannten in die Schiene gekommen. Ende 2016 habe ich mir alles genau durchgerechnet und im Februar 2017 habe ich meinen Foodtruck um- und aufgebaut,

sagt der Mescheder über sein Projekt.

Als der Plan zur Selbstständigkeit reifte, empfiehl eine Bekannte: „Probier es doch mal mit Kumpir.“ Buschs erste Reaktion war: „Was willst du von mir?“ Als er dann erfuhr, dass es sich um einen türkischen Begriff für Backkartoffel handelt, war er im wahrsten Sinne des Wortes Feuer und Flamme. Mit der in einem Ofen gebackenen Kumpir umging Busch auch eine Sorge, die er hatte: „Currywurst war klar, aber ich wollte etwas anderes als Pommes aus der Fritteuse als Beilage.“ Mit Kumpir war eine Alternative gefunden. Doch wie sollte die zubereitet werden? Um das herauszufinden, taten sich Busch und seine Frau Manuela Ende 2016 in ihrer Waldhütte an der Ulmecke mit Freunden zusammen und probierten verschiedene Rezepte aus.

Dabei ging es nicht nur um den eigenen Geschmack. „Der Kunde ist entscheidend. Zusammen haben wir dann die Backkartoffel entwickelt. Pulled Pork ist beispielsweise total angesagt“, verrät Jürgen Busch. Aber auch andere Geschmäcker werden bei Busch befriedigt. Vegetarische Lösungen gibt es natürlich auch aus dem Mescheder Foodtruck. Hier wird die Backkartoffel beispielsweise mit Tomate/Mozzarella gefüllt.

Bevor er mit seinem umgebauten Mobil on the Road ging, hatte Busch bereits zuhause und im eigenen Garten mit Leidenschaft gekocht und gegrillt. Er hat also sein Hobby zum Beruf gemacht. Vom idyllisch gelegenen Domizil am Hennesee zog es ihn dann täglich hinaus zu Events und Großbaustellen. Mittlerweile hat sich Busch auf Feierlichkeiten und feste Locations spezialisiert. Regelmäßig ist der Truck in Dortmund an der Bergmann-Brauerei oder im Motorsportpark des MSC Werl zu Gast. Darüber hinaus besucht Busch gerne Events wie „Mittwochs am Sorpesee“.

Der Trend geht auch im Sauerland hin zu Streetfood.

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Das ist schnelle, aber gehobene Küche. Die Kundschaft geht vom Schlipsträger bis zum Bauarbeiter, sagt Busch.

Er ergänzt: Es macht Riesenspaß.

Zumal die Familie voll mitzieht. Neben Frau Manuela, die vor allem bei der Vorbereitung unterstützt, hilft auch der 16-jährige Sohn Noah gerne mit und fährt am Wochenende als Mitarbeiter auf die Events.

Text: Philip Stallmeister
Fotos: S. Droste

 

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