Vertrauensvolle Zusammenarbeit: Abtei Königsmünster stärkt seit fast 60 Jahren die Krankenhaus-Seelsorge der Region

Vertrauensvolle Zusammenarbeit: Abtei Königsmünster stärkt seit fast 60 Jahren die Krankenhaus-Seelsorge der Region

Bildbeschreibung v.l.n.r.: Petra Niermöller/ Standortleitung Meschede, Werner Kemper/ Geschäftsführung, Abt Aloysius und Bruder Emmanuel Panchyrz OSB (beide Abtei Königsmünster, alle anderen Klinikum Hochsauerland), Uwe Zorn/ Ärztlicher Direktor Klinikum-Standort Meschede, Thomas Neuhaus/ Verwaltungsdirektor, Dr. Dirk Böse/ stellv. Ärztlicher Direktor Klinikum-Standorte Arnsberg, Anja Rapos/ Ausbildung und Jörg Beschorner/ Standortleitung Neheim

NEU im Team der Klinikum-Seelsorge: Pater Erasmus und Bruder Emmanuel            

Weit mehr als ein halbes Jahrhundert stärkt die Abtei Königsmünster die Krankenhaus-Seelsorge für Patienten rund um Meschede. Nun wird ein neues Kapitel der Zusammenarbeit aufgeschlagen und die Seelsorge-Teams an den Klinikum-Standorten in Hüsten und Meschede vervollständigt. Bruder Emmanuel Panchyrz OSB unterstützt seit Monatsanfang am Karolinen-Hospital Hüsten gemeinsam mit seiner Kollegin Pfarrerin Ulrike Rüter und Pater Erasmus (Michael) Kulke OSB gemeinsam mit Roswitha Gadermann am St. Walburga-Krankenhaus Meschede die seelsorgerische Betreuung im Klinikum-Alltag. Dazu gehören neben der seelsorgerischen Rufbereitschaft auch das Spenden der Sakramente, die Trauerbegleitung sowie die Feier der Gottesdienste.

Bruder Emmanuel, der als gelernter Gesundheits- und Krankenpfleger den Klinikalltag seit vielen Jahren kennt, weiß wie wichtig ein kurzes Gespräch und etwas Zeit für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter in schweren Momenten ist. „Während meiner Zeit als Seelsorger der Sterbebegleitung im stationären Hospiz Luise Hannover habe ich erlebt, das die Zeit des Krankseins nicht nur für den Patienten selbst, sondern ebenso für nahestehende Menschen sowie der Arbeitsalltag der Pflegenden sehr anspruchsvoll und oftmals auch seelisch schwer belastet. Genau hier setzt die Krankenhaus-Seelsorge an. Wir hören zu, begleiten und finden gemeinsame Wege aus der Aussichtslosigkeit“, so Bruder Emmanuel im Gespräch.

„Wir erleben insbesondere bei der Nachsorge von Behandlungen, dass die Krankenhaus-Seelsorge einen sehr wichtigen Raum einnimmt. Dadurch, dass wir nun an zwei Klinikum-Standorten der Region durchgehend erreichbar sind, ist es angedacht, die Angebote der Krankenhaus-Seelsorge mit denen der Abtei enger  zu verzahnen. Dies könnten beispielsweise dem Bedarf angepasste Auszeit-Angebote in der Oase der Benediktiner Abtei Meschede sein. Denn schon im Buch des hl. Benedikts heißt es „Die Sorge der Kranken muss vor und über allem stehen“. Dieser Grundsatz gewinnt besonders heute, in der wir auch in der Krankenpflege eine stetige Beschleunigung vieler Arbeitsabläufe aufgrund absoluter Ökonomisierungs-tendenzen erleben, unsere besondere Aufmerksamkeit“, ergänzt der Abt.

„Wettbewerb ist vom Gesetzgeber gewollt. Die Prozesse im Krankenhaus werden immer mehr verdichtet und beschleunigt. Der Kostendruck steigt und dadurch die Leistungserwartung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, beschreibt Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung des Klinikums Hochsauerland, punktgenau den politisch gewollten Pflegealltag. Dadurch ist es auch für seine Mitarbeiter von großer Bedeutung, dass die Zusammenarbeit mit der Abtei Königsmünster auf eine neue Stufe gestellt wurde. Nachdem im Frühjahr 2018 erste Gespräche über die Ausweitung der jahrzehntelangen, vertrauensvolleZusammenarbeit geführt wurden, ist er glücklich, dass Bruder Emmanuel und Pater Erasmus inzwischen das Seelsorgeteam verstärken. Denn nicht nur für die Patienten des Klinikums Hochsauerland, sondern auch für deren Mitarbeiter ist das Seelsorgeteam Ansprechpartner im Krankenhaus-Alltag. „Uns ist es wichtig, dass alle Kollegen und Kolleginnen wissen, dass sie sich vertrauensvoll an die Seelsorge wenden können“, sagt Kemper.

„Krankenhausseelsorger werden von der Diözese in rund 100 katholischen Häuser des Bistums Paderborn entsendet. Die Zusammenfindung der Abtei Königsmünster und dem Klinikum Hochsauerland betont die christliche Prägung der Klinikum-Standorte im Hochsauerland. Krankenhausseelsorge deckt besondere spirituelle Bedürfnisse, ist für Gläubige jeder Religion und Nichtgläubige ein wichtiger Anlaufpunkt in Momenten von Krankheit, Leid und Tod und ist zudem eine der wichtigsten Säule der Diözesen-Arbeit. Im Krankenhaus-Alltag lassen wir uns immer neu auf Patienten, Angehörige und Mitarbeiter ein“, ergänzt Pater Erasmus, der seit Anfang Dezember gemeinsam mit Gemeindereferentin Roswitha Gadermann die seelsorgerische Arbeit im Mescheder Krankenhaus betreut.

Infobox

WENN SIE …:

  • jemanden zum Zuhören brauchen
  • Fragen klären oder Sorgen aussprechen möchten
  • aufgrund der Erkrankung nicht wissen, wohin mit Ihrer Enttäuschung, Ihrer Wut, Ihrer Freude, Ihrem Glück
  • jemanden möchten, der mit Ihnen betet, Ihnen den Segen zuspricht oder die Sakramente mit Ihnen feiert
  • Begleitung in der Zeit des Sterbens und des Abschiednehmens möchten

… ist die Seelsorge des Klinikums Hochsauerland für Sie da.  Egal ob Sie einer Kirche oder Glaubensgemeinschaft angehören oder nicht. Für muslimische Patienten und Patientinnen werden im Bedarfsfall muslimische Ansprechpartner/ Ansprechpartnerinnen vermittelt.  Seelsorgerinnen und Seelsorger unterliegen der Schweigepflicht.

KONTAKT

zu den Seelsorgerinnen und Seelsorgern des Klinikums Hochsauerland in Neheim, Hüsten, Arnsberg und Meschede ist jederzeit möglich. Alle Informationen sowie Kurzvorstellungen und Kontaktmöglichkeiten zu den acht Klinikum-Seelsorgerinnen und -Seelsorgern sind online unter https://www.klinikum-hochsauerland.de/seelsorge verfügbar.

 

 

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