Großes Interesse an Kulturangebot

Großes Interesse an Kulturangebot: Stadthalle besteht Bewährungsproben

Die Comedyshow sorgte für eine volle Stadthalle.

Stadthalle besteht Bewährungsproben

Meschede. Als die ersten Besucher zur Wiedereröffnung der Stadthalle erschienen, wurde noch fleißig geputzt, die letzten Handwerker waren noch am Werk. Inzwischen hat sich der Betrieb eingespielt. Die neue alte gute Stube der Kreis- und Hochschulstadt Meschede hat ihre ersten Bewährungsproben mit Bravour bestanden: „Die ersten drei Termine nach der Wiedereröffnung waren komplett ausverkauft“, berichtet Christoph Hermes vom Stadtmarketing Meschede. Das Sparkassen-Wirtschaftsforum, die Comedyshow und der Weihnachtstraum des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr zogen jede Menge Besucher an.

Gelobt wurde besonders die tontechnische Ausstattung der Stadthalle: „Das Equipment kam sehr gut an. Da macht es sich bemerkbar, dass hier Qualität installiert wurde“, unterstreicht Hermes die Bedeutung der hochwertigen Anlage. Diese vorhandene Ausstattung lohne sich auch für künftige Mieter: „Sie müssen keine eigene Anlage mitbringen oder anmieten. Das ist ein entscheidender Vorteil unserer Stadthalle.“

Honoriert wird das offenbar: „Wir haben schon knapp 40 Buchungen für 2019“, freut sich Christoph Hermes über die Akzeptanz der runderneuerten Stadthalle bei den verschiedensten Veranstaltern. Die Bandbreite soll deutlich größer werden: „Geplant ist zum Beispiel, die Räumlichkeiten künftig auch für Messen zu nutzen.“

Verstärkt will man auch ein Auge auf Versammlungen und Tagungen werfen: „Damit kann man die Frequenz unter der Woche verstärken“, so Hermes. Dafür könne man die drei Räumlichkeiten unterschiedlicher Größe nutzen: den großen Saal mit 622 Plätzen, den kleinen Saal für bis zu 150 Teilnehmer oder das Foyer mit bis zu 650 Plätzen. Auch dafür sei die neue Anlage perfekt geeignet: „Die Technik ist vor Ort. Man muss quasi nur auf die Bühne gehen und loslegen.“

Die Umbau- und Renovierungsarbeiten haben sich gelohnt, so Geschäftsführer Jürgen Bartholme: „Wir können feststellen, dass alles gut gelungen ist und wir unserem Ziel einer konkurrenz- und zukunftsfähigen Stadthalle mit einem modernen Erscheinungsbild ein großes Stück nähergekommen sind.“

Weitere Vorteile kann Christoph Hermes mit in die Waagschale werfen: „Die Stadthalle ist auf fast allen Ebenen barrierefrei, es gibt Aufzüge und zwei neue Behindertentoiletten.“ Im Umfeld der guten Stube stehen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung. Die neu gestaltete Theke im Foyer ist bedienerfreundlicher und für das Personal einfacher zu handhaben als die Vorgängerin.

Auch für die Anmietung der Stadthalle gibt es eine bequeme Lösung: Unter www.stadthalle-meschede.com finden sich alle wichtigen Informationen.

Doch nicht nur die Stadthalle ist gut im Rennen als Veranstaltungsort. Auch an anderen Orten wie der Alten Synagoge oder der Abtei Königsmünster erfreut sich das Kulturangebot in der Stadt Meschede großer Beliebtheit. Jüngstes Beispiel: Die Lesung mit Wladimir Kaminer, zu der die sechs Stadtbüchereien im Hochsauerlandkreis im April gemeinsam in die Abtei Königsmünster einladen, war binnen kürzester Zeit ausverkauft. Die Veranstaltung sieht Christoph Hermes zugleich als gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit mit Zukunft: „Kulturelles Interesse geht ja über städtische Grenzen hinaus.“

 Fotos: Stadtmarketing Meschede

Christoph Hermes. Foto: Stadtmarketing Meschede