Handwerkskammer ehrt goldene und diamantene Jubilare

Die goldenen Jubilare aus dem HSK. Foto: Sonja Nürnberger

Alljährlich ehrt die Handwerkskammer Südwestfalen Handwerksmeisterinnen und -meister, die vor 50 oder 60 Jahren ihre Meisterprüfung abgelegt haben.

„Leistung hat viel zutun mit Verantwortung und mit Moral. Sie haben in den zurückliegenden Jahrzehnten Verantwortung getragen und sind ihrer moralischen

Foto: Sonja Nürnberger

Verpflichtung nachgekommen. Ihnen zu Ehren veranstalten wir heute diese Feierstunde“, begrüßte Meinolf Niemand, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Südwestfalen, die Gäste. 90 diamantene Jubilare, von denen sich heute 36 in der Schützenhalle in Arnsberg-Hüsten eingefunden hatten, außerdem 176 Goldmeister, von denen 88 zu den Feierlichkeiten gekommen waren. Zusammen kommen sie auf 9166 Lebensjahre und 6564 Meisterjahre. „Wir danken Ihnen für Ihre Lebensleistung, für Ihren Einsatz für das Handwerk, für Lohn und Brot für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ganz besonders für die von Ihnen erbrachte Ausbildungsleistung“, so Niemand weiter.
Auch Kammerpräsident Willy Hesse fand anerkennende Worte: „Als Meisterin oder Meister haben Sie das Bild vom Handwerk über mehr als ein halbes Jahrhundert geprägt. Sie haben es zu einem Pfeiler unserer Wirtschaft gemacht.“

Die diamantenen Jubilare aus dem HSK. Foto: Sonja Nürnberger

Musikalisch begleitet von „Jazz ad hoc & friends“ wurden die Meisterjubilare aus dem Hochsauerlandkreis, dem Märkischen Kreis, Olpe und Siegen-Wittgenstein einzeln nach vorne gebeten und bekamen unter dem Applaus der zahlreichen Anwesenden ihre goldenen und diamantenen Meisterbriefe überreicht. Willy Hesse gab zwischendurch einen Rückblick auf die Meisterjahre 1958 und 1968 in alle möglichen Bereiche des Lebens – von der Politik bis hin zum Film – und führte so unterhaltsam durch die Zeremonie.

In seinem Schlusswort wies Meinolf Niemand auf die Veränderungen im Handwerk durch technischen Fortschritt, aber auch auf die Bedeutung der von den Jubilaren geleisteten Arbeit hin: „Auch für Sie galt in Ihrer Lehrzeit ein anderes Bild Ihres Berufes als heute. Das ist normal. Das ist gut. Das zeigt, dass Handwerk Fortschritt ist. Verabschieden müssen wir uns von überkommenen Techniken, wo sie nicht mehr gebraucht werden, und von falschen Traditionen, aber nicht von unseren Werten. Die müssen wir weiterhin pflegen und mit Leben füllen. Ihr Vermächtnis, das Sie uns vermitteln und anvertrauen, sind eben diese Werte.“ (sn)

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