Familienfreundlichkeit zahlt sich für Unternehmen aus

Foto: HSK

„Familien-Freundliches-Unternehmen im Hochsauerlandkreis“: Mit diesem Zertifikat dürfen sich aktuell kreisweit 60 Betriebe und Einrichtungen mit insgesamt fast 13.400 Beschäftigten schmücken. Die entsprechenden Urkunden verlieh Landrat Dr. Karl Schneider am Dienstag, 13. November, in der Hauptstelle der Sparkasse Hochsauerland in Brilon. Insgesamt wurden in diesem Jahr 17 Betriebe erfolgreich re-zertifiziert. Hinzu kamen neun Neu-Zertifizierungen.

Dr. Schneider wörtlich: „Es spricht sich im Sauerland herum: Familien-Freundliches-Unternehmen zu werden ist wichtig, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden und gegenüber anderen Betrieben Vorteile im Kampf um Fachkräfte zu haben. Es ist ein Qualitätsmerkmal und sorgt für eine moderne und innovative Kultur in den Unternehmen“.

Durch den Abend führte Radio Sauerland-Moderator Thorsten Krappa. Er veranschaulichte unterhaltsam, warum die Sauerländer Unternehmen diese Auszeichnungen verdient haben. Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen und Möglichkeiten des mobilen Arbeitens wurden auch Besonderheiten wie Unterstützungsangebote für Beschäftigte mit Pflegeaufgaben oder Zuschüsse zur Kinderbetreuung genannt.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises (WFG HSK) und das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland hatten im Frühjahr gemeinsam mit zwölf regionalen Partnern zur siebten Runde des Zertifizierungsverfahrens aufgerufen. In zwei Workshops erarbeiteten die teilnehmenden Betriebe Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und lernten, wie wichtig sowohl die externe als auch die interne Kommunikation des Themas Familienfreundlichkeit ist.

Wie in den Vorjahren wurde das Zertifizierungsverfahren von der Fachberaterin Alexandra Wachendorfer aus Bonn begleitet, die gemeinsam mit Vertretern der WFG HSK alle neuen Bewerber besucht und sich somit auch ein Bild in den Unternehmen vor Ort gemacht hat.

Erstmals besucht wurden in diesem Jahr auch all die Unternehmen, die sich der ersten Re-Zertifizierung gestellt haben. Dafür mussten sich die Re-Zertifizierer im Gegenzug nicht mehr erneut vor der Jury präsentieren. Das neue Format kam sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Jury-Mitgliedern, die aktiv in die Besuche der Re-Zertifizierer eingebunden wurden, sehr gut an. Die Idee zu der Neuerung beruht sowohl auf den Ergebnissen einer Befragung der zertifizierten Unternehmen als auch auf den Ergebnissen eines Workshops der Jury-Mitglieder zur Verbesserung des Zertifizierungsverfahrens.

Über die Vergabe des Zertifikats entschied die erfahrene Jury schließlich Mitte Oktober an zwei Sitzungstagen.

Trotz der Vielfalt der (re-) zertifizierten Firmen – sie kommen aus den unterschiedlichsten Branchen und haben zwischen vier und 1.248 Beschäftigte – eint sie alle die Tatsache und das andauernde Bestreben, familienfreundliche Strukturen im Betriebsalltag zu etablieren.

Ohne Finanzierung kommt das FFU-Projekt natürlich nicht aus. Es wird finanziert durch die Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis und das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Hellweg-Hochsauerland sowie durch eine Spende des Zonta Clubs Arnsberg.

Auch im Jahr 2019 haben Unternehmen aus dem Hochsauerlandkreis wieder die Möglichkeit, teilzunehmen und das Zertifikat zu erwerben. Informationen dazu gibt es ab dem kommenden Frühjahr auf den Internetseiten der Wirtschaftsförderung HSK: www.wfg-hsk.de .

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