Multivisionsschau für über 1.000 Schüler

Multivisionsschau für über 1.000 Schüler: Sorgsamer Umgang mit Ressourcen der Erde

Bürgermeister Christoph Weber (li.) begrüßte die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Tamara Wittmann und Holger Krohn vom Verein Multivision sowie Schulleiter Franz Stratmann (re.) von der Realschule der Stadt Meschede in der Aula des Gymnasiums. Bildnachweis: Stadt Meschede, Multivisionsschau

Sorgsamer Umgang mit Ressourcen der Erde

Meschede. Beim Zähneputzen, beim Duschen, beim Frühstück – welche Ressourcen sie schon vor Schulbeginn genutzt haben, war den meisten Schülerinnen und Schülern gar nicht klar. Genau das machte ihnen die Multivisionsschau der UNESCO mit dem Titel „REdUSE“ im Mescheder August-Macke-Schulzentrum bewusst. An zwei Tagen informierten sich insgesamt über 1.000 Kinder und Jugendliche der St.-Walburga-Hauptschule, der Realschule der Stadt Meschede und des Gymnasiums der Stadt Meschede über „unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde“. Tamara Wittmann und Holger Krohn vom Verein Multivision brachten ihnen in mehreren Veranstaltungen das Thema nahe.

Bürgermeister Christoph Weber als Schirmherr begrüßte die Jugendlichen. Anhand von kleinen Beispielen aus dem Alltag appellierte auch er an den Nachwuchs, respektvoll und bewusst mit den Vorräten der Erde umzugehen: „Jede Plastiktüte, die ihr einfach wegwerft, landet irgendwann in der Natur.“ Jeder persönlich könne „sehr viel tun“ für den Erhalt der Umwelt.

Der Rohstoffverbrauch in Deutschland und weltweit nimmt weiter zu. Fast sämtliche natürliche Ressourcen werden verstärkt ausgebeutet, ihre Vorkommen drohen zu erschöpfen. Um den künftigen Generationen die materiellen und ökologischen Grundlagen zu erhalten, ist ein nachhaltiger Umgang mit unseren Ressourcen unausweichlich.

Doch wie sieht Nachhaltigkeit bei nachwachsenden und nicht nachwachsenden Rohstoffen aus? Welche Maßnahmen stehen Ländern aber auch jedem einzelnen Schüler dabei zur Verfügung? Und wie sind die Menschen in den Ländern des Südens von diesen Fragen betroffen und wie können sie von einer besseren Ressourcenpolitik profitieren? Diese Fragen sind die Grundlage für die Bildungskampagne „REdUSE – reduce – reuse – recycle“, die für drei Jahre durch die weiterführenden Schulen in Deutschland tourt. Die Kampagne macht an rund 2.000 Schulen Station. Mit Diskussionen, Fragerunden und einem Film wendet man sich direkt an die junge Generation, um deren Zukunft es geht.

Weitere Informationen zur Multivision und dem Projekt „REdUSE“ gibt es unter www.multivision.info im Internet.