Bundesliga Finale am Bilster Berg

Foto: svl sports germany

Wo üblicherweise Rennautos ihre Kreise ziehen, durften an diesem Wochenende die Radsportler ran! Am Bilster Berg in der Nähe von Paderborn machte die Radbundesliga ihren letzten Halt. Für das Team Sauerland NRW p/b SKS GERMANY hieß es, das Trikot des besten Nachwuchsfahrers der Liga zu verteidigen. Seit dem ersten Rennen in Düren durfte Johannes Hodapp- welcher in diesem September erst 19 Jahre alt wurde- das Lila Führungs-Trikot dieser Sonderwertung tragen. Dazu wollten die Sauerländer die Saison mit einem guten Gesamt- Ergebnis die nationale Rennserie beenden. Das die Männer die schweren 150 Kilometer ernst nahmen, konnte man direkt erkennen. In der entscheidenden zweiten Rennhälfte blieb kein Angriff aus dem Fahrerfeld ohne einen

Johannes Hodapp bei der Siegerehrung mit dem Präsident des Radsportverband NRW Bernd Potthoff. Foto: svl sports germany

heimischen Fahrer. Allen voran machten gerade die vier erstjährigen Sportler des Teams auf sich aufmerksam. Jon Knolle fuhr bis kurz vor dem Finale in einer dreiköpfigen Ausreißergruppe und lies das Team sogar von einem Podiumsplatz träumen. Erst 15 Kilometer vor Rennende schluckte das jagende Feld den jungen Kämpfer. Als sich das Rennen neu sortierte entwischte Michel Gießelmann und schaffte es ebenfalls fast auf Podium. Im hektischen Finale belegte der Youngster einen guten 4. Platz hinter Tagessieger Joshua Huppertz. Platz zwei und drei belegten Patrick Haller vom Heizomat Team und Justin Wolf aus Unna. Zuversichtlich kann man mit dem Ergebnis des restlichen Teams in die Zukunft sehen. Hinter Gießelmann belegten Per Christian Münstermann und Johannes Hodapp die Plätze 13 und 23. Dieses Resultat sorgte dafür, dass nicht nur Johannes Hodapp die Jüngsten Wertung gewann, sondern spülte Michel Gießelmann auch noch auf Platz zwei in der Endabrechnung. „In der Gesamtmannschaftswertung haben wir mit Platz sechs etwas neben unseren Zielen gelegen. Wir haben den Spagat der Deutschland Tour Quali mit internationalen Rennen und der Bundesliga nicht ganz optimal hinbekommen. Da wir aber gerade in der zweiten Saisonhälfte gesehen haben, wie stark unsere „erstjährigen“ Hodapp, Gießelmann, Münstermann und Knolle sind und welches Potential in ihnen steckt, blicken wir motiviert ins kommende Jahr“, so der sportliche Leiter Wolfgang Oschwald. Zum Saisonabschluss stehen jetzt noch der Sluitingprijs in Belgien und die Tour of Okinawa in Japan im Rennkalender.