15. FALKE Rothaarsteig-Marathon – Ehrenamtliche Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf

Am 20. Oktober findet in Fleckenberg an der Schützenhalle der 15. FALKE Rothaarsteig-Marathon statt. Etwa 1.200 Läuferinnen und Läufer gehen an den Start. Damit ist das Event das größte dieser Art in Südwestfalen. 42,195 Kilometer und 838 Höhenmeter für die Marathonläufer beziehungsweise 22,100 Kilometer und 421 Höhenmeter für die Halbmarathonläufer führt die Strecke über den Rothaarsteig. Damit die Sportler optimale Leistungen bringen können, spielt vor allem die Logistik vor Ort und auch die Versorgung der Läufer während der Veranstaltung eine wichtige Rolle. Dabei ist eine perfekte Organisation und vor allem viel ehrenamtliches Engagement notwendig.

Um schon die Anreise am Veranstaltungsort so angenehm wie möglich zu gestalten, werden genügend Parkplätze bereitgestellt und diese vor Ort von den Helfern zugewiesen.
Es folgt die Ausgabe der Startnummern und Startertaschen. Außerdem gibt es vor Ort ein Depot, in dem die Sportler während des Laufs ihre Kleider lagern können sowie ausreichend sanitäre Anlagen inklusive Duschmöglichkeiten.

Für ein Teilnehmerfeld von 1.200 Startern muss im Vorfeld eine Menge an Verpflegung
herangeschafft werden. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass die Verpflegung
dementsprechend ausgewählt ist, dass sie die Läufer unterstützt und ihnen schnell
Energie gibt. So sind es rund 1.500 Energieriegel, 70 Dosen Instanttee, 80 Röhrchen
mit 20 Vitamintabletten, 1.200 Bananen, 10 Kisten Äpfel, 288 Liter Cola und rund
800 Liter Wasser, die bereitgestellt werden müssen. Hinzu kommen außerdem 15.000
Trinkbecher und andere notwendige Utensilien wie etwa Müllsäcke.

Am Abend vor der Veranstaltung wird die Verpflegung für die verschiedenen Verpflegungsstationen aufgeteilt und am nächsten Morgen an die Helfer an den Verteilstellen übergeben. Diese füllen 100 Liter Tee in Kanister sowie in die übrigen Wasserbehälter die benötigten 800 Liter Wasser. An den Verteilerstellen werden die Lebensmittel dann von den Helferinnen und Helfern, die für die einzelnen „Tankstellen“ an der Laufstrecke zuständig sind, abgeholt. Auch Tische und Bänke sowie Zelte oder Pavillons, die als Regenschutz dienen können, werden zu den Verpflegungsstationen gebracht, damit im Falle von schlechtem Wetter Verpflegung und Helfer der Witterung nicht hoffnungslos ausgesetzt sind. Bei solch schlechten Bedingungen, vor allem bei Nässe, kann es sich bereits als Herausforderung herausstellen, manche der Stationen, wie etwa die Station „Großer Kopf“, überhaupt zu erreichen, was Geländewagen mit Allrad oder Traktoren erforderlich macht.

Insgesamt gibt es neun Stationen, die von Helfern der ausrichtenden Vereine betreut werden: acht entlang der Strecke und eine im Zielbereich. Die Bananen, Äpfel und Energieriegel werden dort in mundgerechte Stücke geschnitten und die Getränke in die Trinkbecher gefüllt. So können sie den Sportlern angereicht werden, damit diese nicht unnötig pausieren müssen. Die Stationen befinden sich etwa alle fünf Kilometer entlang der
Marathonstrecke. Die Halbmarathonläufer nehmen nur fünf dieser Stationen in Anspruch, sodass an den übrigen entsprechend weniger Verpflegung benötigt wird. Wichtig ist auch, dass die Stationen alle gleich aufgebaut sind, damit die Läufer sich nicht an jeder Station neu orientieren müssen. Rund 80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden benötigt, die während der Veranstaltung unermüdlich im Einsatz sind, um eine optimale Versorgung und einen reibungslosen Ablauf an den Verpflegungsstationen gewährleisten zu können.

Am Ende des Laufes winkt dann auch für die Läuferinnen und Läufer das große Kuchenbuffet, bestehend aus etwa 120 Kuchen und Torten. Die Teilnehmer können sich schon vor dem Lauf ihren Lieblingskuchen reservieren, um nach dem Lauf wohlverdient
ihren Kalorienverbrauch wieder aufzutanken. Sollte vor allem bei den Mengen an Obst am Ende der Veranstaltung etwas übrig bleiben, wird dies natürlich nicht weggeworfen, sondern an den Kindergarten und die Grundschule in Fleckenberg übergeben.