Tag des offenen Denkmals im Kloster Bredelar/Theodorshütte unter dem Motto für 2018 „Entdecken, was uns verbindet.“

Foto: Katja Finke

Am Sonntag, den 9. September 2018 ist es wieder soweit, das Kloster Bredelar/ Theodorshütte öffnet am Tag des offenen Denkmals von 11 bis 17 Uhr für Interessierte kostenlos seine Pforten.

Auf dem Programm stehen verschiedenen Führungen: Klosterführungen gibt es um 11 Uhr und um 14 Uhr. Dabei sind die Besucher herzlich eingeladen, die ehemalige Klosteranlage / Theodorshütte sowie die Räume des Kultur- und Begegnungszentrums und die Ausstellungshalle anzuschauen. Unter fachkundiger Begleitung geht es auf eine unterhaltsame Reise durch Historie, Architektur, industrielle Nutzung, die kommenden Projekte, den Klostergarten und das Museum des Vereins für Ortsgeschichte und Heimatpflege Bredelar e.V.

Um 15 Uhr findet eine spannende Kinderführung statt, bei der es mit Taschenlampen in das Kellergeschoss geht. Natürlich dürfen mutige Große auch daran teilnehmen.

Als besonderes Highlight möchte der Förderverein Kloster Bredelar e.V. den Tag des offenen Denkmals dazu nutzen, allen Interessierten den „Kunst Raum Sauerland“ vorzustellen. Die gläserne Ausstellungshalle an der Sauerlandstraße, verbindet nun zwei historische Gebäudeteile der denkmalgeschützten Klosteranlage mittels modernster Architektur.

Entdecken, was uns verbindet“ – es könnte kaum ein passenderes Motto geben. Denn der größte Raum für Kunst im Sauerland verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart, die Gebäude-Historie mit Kunst und Kultur, die Tradition mit der Moderne. Ziel des Kunst Raum Sauerland ist vor allem, Menschen miteinander zu verbinden und in den Dialog zu bringen.

Foto: Dr. Jens Damen

In der Ausstellungshalle ist die deutsch-niederländische Skulpturen-Ausstellung mit dem diesjährigen Titel „Eisen 2018“ zu sehen.

Das Thema „Eisen 2018“ erinnert an die rund 100-jährige industrielle Nutzung des Klosters als „Theodorshütte“. Neben voluminösen und doch fragil wirkenden Stahl-Skulpturen des bekannten niederländischen Künstlers Herbert Nouwens werden auch spannende, direkt vor Ort entwickelte Exponate dreier junger Kunstschaffender aus beiden beteiligten Ländern gezeigt. Besucher dürfen sich auf moderne Interpretationen des Begriffes „Skulptur“ in Verbindung mit anderen Medien freuen. Beteiligt sind Elejan van der Velde aus den Niederlanden sowie Jonas Grubelnik und nicole/voec, beide Studierende an der Kunsthochschule Kassel.

Damit demonstriert Skulptur Bredelar, wie springlebendig die neue Bildhauerkunst ist und fördert zugleich junge, talentierte Künstler. Die bereits zum 4. Mal stattfindende, jährliche Wechselausstellung „Skulptur Bredelar“ ist eine Initiative der Stiftung Van den Broek-Nolte und wird unterstützt vom Rotary Clubs Brilon-Marsberg.

Für das leibliche Wohl während des Tags des offenen Denkmals ist bestens gesorgt: Zur Stärkung gibt es Kaffee und Kuchen, Kaltgetränke sowie Frisches vom Grill.