Gymnasium der Benediktiner

Die Wetterfahne - das Denkmal des Abiturjahrgangs 1989 - thront nun wieder auf dem Altbau des Gymnasiums der Benediktiner. Bildnachweis: Karl Thomas

Ungewöhnliches Abi-Denkmal wieder an Ort und Stelle

Meschede. Da thront es wieder über dem Gymnasium der Benediktiner – und zeigt schon von weitem an, von wo der Wind weht: Das Abi-Denkmal des Abiturjahrgangs 1989, das in Form einer Wetterfahne einen schreibenden Schüler darstellt. Nach einem jahrelangen „Dornröschenschlaf“ wurde die massive Metallkonstruktion jetzt an ihrem neuen Platz an der Westseite des Schul-Altbaus angebracht.

Im Jahr 1989 hatte die Abiturientia die Wetterfahne auf dem Dach der damaligen alten Turnhalle montieren lassen. Das Gebäude musste dem heutigen Abteiforum weichen; seitdem war die Wetterfahne in einem Lagerraum quasi „eingemottet“. Auf Initiative von Thorsten Hegener, Mitglied des Abi-Jahrgangs 1989, wurde das Denkmal nun wieder ans Tageslicht geholt – und von Christoph Falke, Mitarbeiter der Klosterschmiede an der Abtei Königsmünster, erst einmal restauriert.

 

Dachdeckerarbeiten am Altbau des Gymnasiums machten es möglich, die Wetterfahne nun wieder am Schulgebäude zu installieren – begleitet von einer Feierstunde, an der einige Abi-Jahrgang-Mitglieder und sogar mehrere der damaligen Lehrerinnen und Lehrer teilnahmen. Überaus erfreut zeigten sich die Schul-Ehemaligen vom Standort „ihres“ Denkmals: Es ergänzt perfekt die Architektur des Altbaus.

Enthüllt wurde die Wetterfahne in „luftiger Höhe“ von Karl Thomas, der auch vor knapp 30 Jahren die Idee zu dem Abi-Denkmal hatte sowie den Entwurf anfertigte. Die Umsetzung des Gebildes als massive Metallkonstruktion erfolgte anschließend durch Harald Rüther aus Olsberg und seine Familie. Der aufwändigen Bauweise der Wetterfahne ist auch ihre Dauerhaftigkeit zu verdanken – sie ist eines der ganz wenigen Abi-Denkmale am Gymnasium der Benediktiner, das bis heute erhalten ist. Und wenn es nach der Abiturientia 1989 geht, sollen noch einige Jahrzehnte folgen.