Ereignisreiche Wanderwoche auf dem Bestwiger Panoramaweg

Beim Start am ersten Wandertag am Bestwiger Bahnhof waren die Teilnehmer bester Laune. Foto Gemeinde Bestwig

Bestwig. Die Bedingungen waren nahezu perfekt, die Stimmung der Wanderer hätte kaum besser sein können: Die Bestwiger Wanderwoche erfreute sich großer Beliebtheit. Im Schnitt machten sich an jedem der fünf Wandertage 25 bis 30 Teilnehmer auf den Weg – einige davon waren sogar an jedem Tag dabei, manche sogar seit Jahren immer wieder. Der Bestwiger Panoramaweg wurde dabei in vier Etappen umrundet, die fünfte Tour führte über den Jakobsweg.

Einige Besonderheiten zeichnen die Wanderwoche aus: So erklärte Förster Antonius Vollmer am Starttag auf dem Weg von Bestwig nach Föckinghausen Flora und Fauna. Zwei Hoteliers der Sauerländer Wandergasthöfe, die Partner der Wanderwoche sind, Antonius Knippschild und Josef Nieder, ließen es sich nicht nehmen, selbst an je einem Tag die Gruppe über den Panoramaweg zu führen. Sehr beliebt und gern angenommen wird die rustikale Mittagsrast in der Natur: Jeden Tag bittet ein anderer Sauerländer Wandergasthof im Grünen zu Tisch.

Besonders waren auch einige Ziele: Die Veleda-Höhle wurde besichtigt. Die Wanderer erklommen den Stüppelturm in Wasserfall und bekamen Einblicke in die Dinosaurier-Ausstellung. Da der Bestwiger Panoramaweg erneut als Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland“ zertifiziert worden ist und dafür einige Streckenabschnitte umgelegt werden mussten, konnten die Teilnehmer auch neue Routen gehen.

Ein Höhepunkt war der letzte Wandertag: Reinhard Schmidtmann, Wanderführer und Heimatforscher, hatte eine Pilgertour auf dem alten Jakobsweg von Remblinghausen nach Heringhausen vorbereitet und führte die Gruppe gemeinsam mit Norbert Arens von der Touristischen Arbeitsgemeinchaft „Rund um den Hennesee“. Unterwegs wurden drei Kapellen besucht. Die Abschlusseinkehr erfolgte im Gasthof Nieder.

Die Teilnehmer waren sehr angetan von den Touren: „Das Paket war sehr rund“, zog Norbert Arens Bilanz, „das Wetter war perfekt, die Teilnehmer bildeten eine sehr nette Runde.“ Begrüßen konnte er auch wieder niederländische Stammgäste vom Campingplatz Valme, die sich jedes Jahr aufs Neue begeistert mit auf den Weg machen. Auch für das Jahr 2019 können sich, so Norbert Arens, Wanderfreunde die Bestwiger Wanderwoche Anfang Juli bereits im Terminkalender vormerken.

 

Reinhard Schmidtmann wusste bei der fünften Etappe auf dem Jakobsweg viel über die Historie zu berichten. Foto: Touristik Bestwig