„Flying Fiber“ – nur Fliegen ist schöner

Team B sicherte sich mit seinem „eagleray“ den Sieg nach Punkten. Fotos (2): FH/Nils Lenfers

Interdisziplinäres Projekt: Studierende bauen Surfbrett mit E-Antrieb
Soest. Ein marktreifes Produkt. Zwei Teams. Drei Monate Zeit. – Zum 6. Mal haben gut 50 Studierende der Fachhochschule Südwestfalen bis zur letzten Sekunde gebaut, optimiert und getestet. Herausgekommen sind zwei Hydrofoil-Surfbretter, mit denen die Piloten nahezu schwerelos über das Wasser gleiten können. Bei der Abschlusspräsentation am Möhnesee hat sich gezeigt, welches Team das bessere Gespür für Konstruktion, Design und Präsentation hatte.

„NALU EA“ und „eagleray“, so die klangvollen Namen der beiden Boards, welche Team A und Team B bei der Abschlusspräsentation ins Rennen geschickt hatten. Im Rahmen des Moduls „Angewandte Produktentwicklung“ haben seit Mitte April gut 50 Studierende der Studiengänge Design- und Projektmanagement, Technische Redaktion und Medienmanagement, Maschinenbau sowie Wirtschaftsingenieurwesen am Konzept für ihre Boards gefeilt und sich gemeinsam durch die Produktentwicklungsphasen Planung, Konzept, Entwurf und Ausarbeitung gekämpft. Ein Marketing- und Eventplanungsteam hatte für beide Teams Sponsoren geworben und das große Finale am Möhnesee organisiert. Konkret lautete die Aufgabe von Projektleiter Prof. Dr. Christian Stumpf und Kai Laugsch in diesem Jahr, ein Board mit Elektro-Antrieb planen, konstruieren und zusätzlich eine begleitende Marketingkampagne vor imaginärer Markteinführung ausarbeiten. Zur Verfügung wurde ein fertiger Antriebstrang gestellt. Als Materialien durften Vulkanfiber, Epoxidharz und Styroporkern zum Einsatz kommen.

Unter den kritischen Augen der Jury aus Politik, Wirtschaft und Hochschule starteten die Teams mit den Produktpräsentationen. Spannend wurde es beim Rennen auf dem Möhnesee. „Die Fahrer müssen schon ca. 12 km/h an Geschwindigkeit aufnehmen, damit sich das Board wie gewünscht ein paar Zentimeter aus dem Wasser hebt. Fahrerisches Können ist dabei entscheidend.“, fasste Prof. Stumpf die besonderen Anforderungen zusammen. Team A hatte bei seinem Produkt besonderen Wert auf eine gute Ökobilanz gelegt und umweltschonende, recycelbare Materialien verwendet. Außerdem war die Beschichtung in einem fortschrittlichen Vakuumverfahren aufgetragen worden. Team B hatte ein wahres „Leichtgewicht“ auf die Wellen gebracht und überzeugte mit einem durchgängigen Design in Polygonstruktur. Für beide Teams entpuppte sich jedoch die anspruchsvolle Fahrtechnik als tückisch. Zum Schluss war Team B – trotz technischer Startschwierigkeiten – wenige Sekunden schneller und hatte mit seinem „eagleray“ auch in der Gesamtwertung die Nase vorn. Zur Belohnung überreichte Marco Butgereit von der Firma Ferchau Engineering in Oelde den Ferchau-Förderpreis über 1.500 Euro. Davon wollen die Studierenden 500 Euro an die Kinder-Rheuma-Station des Sankt Josef-Stifts in Sendenhorst spenden, weitere 800 Euro wollen sie mit den Studierenden aus Team A teilen. Neben der Ferchau Engineering GmbH unterstützten die Infineon Technologies AG, die Priotex Medien GmbH, die Sparkasse SoestWerl, die Volksbank Hellweg eG und viele weitere Partner das Projekt.

Team B sicherte sich mit seinem „eagleray“ den Sieg nach Punkten. Fotos (2): FH/Nils Lenfers
Um das Board über dem Wasser schweben zu lassen, ist

 

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