Dîner en Blanc in Eversberg

Quelle: Ute Tolksdorf

Meschede. Auch beim zweiten Dîner en Blanc der Mescheder Soroptimistinnen (SI) hatte Petrus ein Einsehen. Bis zuletzt hatten die Organisatorinnen bange Blicke in die Wetter-App und schließlich in den Himmel geworfen, aber dann entschieden: „Sauerländerinnen sind wetterfest“ – und das Dîner in Eversberg stattfinden lassen. Zu Recht! Rund 200 Besucher verbrachten einen geselligen und unbeschwerten Abend im Herzen des Bergdorfes bei lauen Temperaturen, wenigen Regentropfen, Musik, gutem Essen und netten Gesprächen. Ganz nach dem Motto der Soroptimistinnen „Schönes mit Gutem“ verbinden“.

Eröffnet hatte SI-Präsidentin Bettina Steden den Abend und erklärt, dass das zweite Diner in der Geschichte des erst 2016 gegründeten Clubs – wie alle Veranstaltungen einem guten Zweck zugute kommen soll. „Frauen und Mädchen – und da besonders die Bildungsarbeit sind unsere Ziele.“ Der Erlös ist in diesem Jahr für die Frauenberatung Meschede bestimmt. Jana Schlömer, Soziologin und Mitarbeiterin der Beratungsstelle erläuterte die Ziele und Aufgaben der Beratungsstelle, die in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag feiert.

Christine Schlering-Bertelsmeyer, Gründungspräsidentin des Clubs, erklärte im Anschluss, wie das Dîner en Blanc in Paris entstanden ist: „Ein gewisser Francois Pasquier verlegte seine überfüllte private Gartenparty spontan in den nahegelegenen Bois de Bologne. In der Folge verabredete man sich jeden Juni zu einem gemeinsamen, polizeilich nicht angemeldeten Picknick an einem öffentlichen aber bis zuletzt geheim gehaltenen Ort in Paris.“ Die weiße Kleidung habe genauso dazugehört wie die selbst mitgebrachten Tische und Stühle und das dreigängige kalte Menu und Getränke. „Als Schauplätze dienten unter anderem der Innenhof des Louvre, zum 20. Jahrestag die Alleen der Avenue des Champs-Élysées“, berichtet Schlering-Bertelsmeyer. Die weiße Kleidung, so unterstrich sie, sorge dabei für ein Gemeinschaftsgefühl unter den Teilnehmern. „Außerdem macht es den Abend zu etwas Besonderem, denn man macht sich vorher Gedanken und zieht sich extra dafür an“, ergänzte später eine Besucherin.

Während Paris als private Oberschichtveranstaltung begann, ist es den Meschederinnen wichtig, dass ihr Dîner für jeden öffentlich ist und der Erlös einem guten Zweck zugute kommt. „Das ist keine elitäre Veranstaltung“, betonte auch Bettina Steden und freute sich darüber, dass der Kreis der Teilnehmer in diesem Jahr noch einmal gewachsen ist. So waren unter anderem ein Frauenclub aus Eversberg zu Gast, dem das Bild der weißgekleideten Menschen auf dem Dr.-August-Pieper-Platz im vergangenen Jahr so gut gefallen hatte. Zwei Frauen waren extra aus Bad Wünnenberg angereist, weil sie von dem Event in der Zeitung gelesen hatten.

Malerisch versank am späten Abend dann die Sonne über Fachwerk und St.-Johannes-Kirche, bevor mit einem Wunderkerzen-Feuerwerk der Abend gegen 23 Uhr offiziell beendet wurde.

Die Musik an dem Abend gestaltet der Oeventroper Leon Jaekel mit einem abwechslungsreichen Repertoire. Dazu gab es einen spontanen Auftritt von SI-Mitglied Dilek Gecer. Die studierte Opernsängerin und Lehrerin an der Kreismusikschule gab, begleitet von Leon Jaekel, ihrem ehemaligen Schüler, einen kleinen Auszug aus Musical und Operette.

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