Info-Vortrag zu Darmkrebs am 15.05.18 im Karolinen-Hospital Hüsten

Foto: Parentingupstream/pixabay
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Metastasen: Die größte Gefahr bei Darmkrebs
Klinikum Hochsauerland informiert am 15.05.2018, ab 18:00 Uhr, im Karolinen-Hospital

Wenn im Verlaufe einer Krebserkrankung Metastasen festgestellt wurden, wurde dies zumeist mit einer drastisch schlechteren Prognose und Lebenserwartung gleichgesetzt. Metastasen entstehen durch Krebszellen, die sich vom ursprünglichen Tumor absondern und in andere Organe oder Körperbereiche wandern. Metastasen gelten als schwer behandelbar, da mit ihrem Auftreten aus einer lokal begrenzten, eine systemische Erkrankung geworden ist.

Behandlungsmöglichkeiten auch bei Bauchfellmetastasen

Die Krebstherapie hat in den letzten Jahren eine enorme Weiterentwicklung erfahren und gerade für solche Fälle viele neue Behandlungsoptionen hervorgebracht. So ermöglichen moderne chirurgische Verfahren oftmals die Entfernung von Metastasen aus Leber und Lunge und selbst bei Bauchfellmetastasen gibt es die Chance auf Heilung durch spezielle Verfahren (z.B. HIPEC und PIPAC).

Die medikamentöse Onkologie hat sich zu einer maßgeschneiderten, personalisierten Therapie weiterentwickelt. Mit genetischen Tests und Biopsien kann bereits im Vorfeld vorhergesagt werden, ob eine Therapie bei einem individuellen Patienten wirken wird. Mittels moderner Chemotherapie und Antikörpergaben kann so für Patienten mit fortgeschrittenen Krebsleiden eine verbesserte Lebensqualität und eine längere Lebensdauer erzielt werden, auch wenn eine chirurgische Behandlung nicht möglich ist.

Kombination medikamentöser und chirurgischer Therapieverfahren

Den größten Stellenwert und die höchsten Heilungschancen eröffnet jedoch die Kombination der medikamentösen und chirurgischen Verfahren, wie sie beispielsweise im onkologischen Zentrum des Klinikum Hochsauerland erfolgreich angewandt wird. Die Spezialisten der verschiedenen Fachdisziplinen entwickeln dazu für jeden einzelnen Patienten im Rahmen einer Tumorkonferenz ein individuelles Behandlungskonzept.

Infoabend zu Behandlungsmöglichkeiten bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen am 15.05.18 um 18 Uhr

„Auch bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen gibt es Behandlungsoptionen. Darüber möchten wir die Betroffenen und Angehörigen sowie alle Interessierten informieren“, so Dr. med. Jörg Sauer, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- & Minimalinvasive Chirurgie, Klinikum Hochsauerland und ergänzt: „Dazu bieten wir am Dienstag den 15.05.2018, ab 18 Uhr im Karolinen-Hospital, einen Informationsabend über moderne Therapiemöglichkeiten bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen an“. Folgende Vorträge sind vorgesehen:

  • „Metastasen bei Darmkrebs – moderne medikamentöse Therapie-Optionen“, Dr. med. Karsten Schulmann, Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie, Klinikum Hochsauerland
  • „Chirurgisches Vorgehen bei Lebermetastasen“, Elena Föll, Oberärztin der Klinik für Klinik für Allgemein-, Viszeral- & Minimalinvasive Chirurgie, Klinikum Hochsauerland
  • „Spezielle Methoden bei Bauchfell-Metastasen: HIPEC und PIPAC“, Dr. med. Jörg Sauer, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- & Minimalinvasive Chirurgie, Klinikum Hochsauerland

Die Referenten stehen im Anschluss an die Vorträge für individuelle Fragen zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei.

Termin: Dienstag, 15. Mai 2018, 18 bis ca. 20 Uhr

Ort: Standort Karolinen-Hospital, Stolte Ley 5, 59759 Arnsberg-Hüsten