Für alle die fragen, warum es Bumbacher Bauernmarkt in Kirchrarbach heißt: Bumbach ist die sauerländisch, charmante Bezeichnung für den kleinen Ort Kirchrarbach – irgendwo zwsichen Bad Fredeburg und Meschede gelegen. Die Bumbacher können gut damit leben und der große Erfolg des diesjährigen Marktes zeigt: in Kirchrarbach, oder besser in Bumbach ist immer etwas los.

Pünktlich zur offiziellen Eröffnung des Bumbacher Bauernmarktes am 1. Mai zeigte sich die Sonne in Kirchrarbach. Nach dem Fassanstich und einer Rede des Staatssekretärs Klaus Kaiser, in der er vor allem das ehrenamtliche Engagement und die hervorragende Jugendarbeit im Rarbachtal lobte, wurde den rund 4000 Besuchern ein vielfältiges Programm präsentiert.

Mehr als 30 Marktstände boten Kulinarisches oder Kreatives aus den verschiedensten Materialien. Passend dazu wurde auch ein aus 1200 gehäkelten Wollquadraten bestehendes Tipi aufgestellt. Das Tipi war im Rahmen eines Kunstprojektes der Textile, die zur Zeit in Schmallenberg stattfindet, entstanden und ist eines von vier farbenfrohen Indianerzelten im Schmallenberger Raum. Im neugestalteten Ortsmittelpunkt gab es außerdem einige Oldtimertraktoren zu bestaunen, während in der Rarbachhalle eine Ausstellung die Besucher dazu einlud, sich über die Land-und Forstwirtschaft der letzten 100 Jahre im Sauerland zu informieren.

Die Dorfolympiade sorgte zusätzlich für gute Laune und wer sich einmal einen Überblick über das gesamte Rarbachtal verschaffen wollte, der konnte mithilfe einer Hebebühne 30 Meter hoch über den Bauernmarkt gehoben werden.

Bei Musik von den Jagdhornbläsern Remblinghausen, dem Akkordeon-Orchester Altenvalbert und der Bumbacher Blaskapelle konnten die Besucher entspannt Kuchen und andere Speisen, die die Jugend und die Dorfgemeinschaft organisiert hatten, genießen.

Fotos: Josef Lumme

Hier eine kleine Bildergalerie von dem Bumbacher Bauernmarkt 2018