Bewertung der Materialien Holz, Stahl und Recyclingkunststoff bei Spielgeräten

Foto: Pieper Holz
Foto: Pieper Holz

Schaukel, Sandkasten und Klettergerüst gehören auf jeden Spielplatz. Hier können Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben, spielerisch die Welt entdecken und Ihre Kräfte unter Beweis stellen. Des Weiteren trainiert sich beim ausgelassenem Herumtollen Motorik, Wahrnehmung und Agilität wie von selbst. Durch das Vertrauen in die eigene Kraft und den daraus resultierenden Erfolgserlebnissen beim Spielen wird das Selbstbewusstsein der Kleinen gestärkt.

Kinder lieben natürliche Räume.

Unter Beachtung pädagogischer und ökologischer Aspekte sollten Außenanlagen von daher so natürlich und kindgerecht wie möglich gestaltet werden. Spielplätze sollen den Kindern Anregungen zur Bewegung geben, ebenso aber auch die Möglichkeit des Rückzuges und der Entspannung gewährleisten. Abenteuerliche Holzhöhlen als emotionale Rückzugnischen bedeuten kreatives spielen mit natürlichen Materialien.

Spielgeräte aus Holz bieten sich hier also nahezu optimal an, denn der nachhaltige Rohstoff ist aufgrund seiner Natürlichkeit und Haptik das schönste und wertvollste Material. Holz ist stabil und robust, fasst sich wunderbar an und spricht alle Sinne an. Es integriert sich hervorragend in das Landschaftsgefüge, ist behaglich und langlebig. Mit seiner natürlichen Struktur wirkt Holz immer angenehm, mit seinen warmen Farben wird eine positive Stimmung vermittelt. Holz gehört zu den langlebigsten Naturprodukten, wenn man es richtig behandelt. Kaum ein anderes Material bietet so viele Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung.

Spielanlagen aus Holz müssen nicht unbedingt farblich behandelt werden. Jedoch können die Spielgeräte durch eine farbige Gestaltung ein interessanteres Aussehen erhalten, welches der phantasievollen Spielfreude den letzten Schliff verleiht, ohne dass die gemaserte Oberflächenstruktur verschwindet.

Foto: Pieper Holz
Foto: Pieper Holz

Obwohl Holz nach wie vor das beliebteste und auch eins der ältesten Materialien ist, müssen Kinder heute partiell notgedrungen auf Spielgeräten ganz aus Recyclingkunstoff oder Stahl spielen. Gerechtfertigt wird das nicht mit pädagogischen, sondern mit rein wirtschaftlichen Gründen. Wobei der höhere Materialpreis der Kompensationsmaterialen gegen deren vermutete geringeren Unterhaltskosten verrechnet werden. Hier begibt man sich doch zumindest teilweise auf einen spekulativen Pfad.

Gesamtwirtschaftlich zum Materialpreis der Spielgeräte aus Kunststoff/Metall müssten die vom Verbraucher zu tragenden Recycling-Kosten der Entsorgung/Sammlung des Basiswerksstoffs über die Verpackungsverordnung hinzugerechnet werden. Und bereits bei der Herstellung des Grundproduktes entsteht ein sehr hoher Energieeinsatz. Hinzu kommt der Aufwand für das Einsammeln, Aussortieren, Schreddern, Reinigen, Nachsortieren, Granulieren, Extrudieren mit Wärme und mechanischer Energie. Das gibt zu denken.

Die Gesamtenergiebilanz von Holz ist unschlagbar. In der Übersicht wird deutlich, wie niedrig der Energieaufwand bei Holz, gemessen in Wh/cbm, im Vergleich zu Stahl und Kunststoff ist:

Holz –               762
Stahlprofil – 64.323
Kunststoff – 22.500

Holz hat auch eine viel geringere Wärmeleitfähigkeit als Stahl.

Ein großer Vorteil von Holz gegenüber einem Schaukelgestell aus Metall ist also, dass es im Sommer nicht heiß wird. Kleinere Kinder können also auch an heißen Sommertagen unbesorgt schaukeln und klettern, ohne sich zu verbrennen.

Außerdem liegt Holz(spielzeug) im Trend. Nachhaltigkeit und Wertigkeit sind Aspekte, die in der heutigen Zeit wieder enorm an Wert gewinnen. Dies zeigt auch ganz deutlich die aktuelle Tendenz zu Bio-Produkten. Also- lieber Holz – anstatt einer lieblosen Kunst(stoff)welt. Denn Kunststoff ist alles andere als ökologisch. Die Umweltbelastung dieses Produktes ist ein großer Nachteil. Des Weiteren werden oft schädliche Inhaltsstoffe mitverarbeitet, deren Gesundheitsgefährdung teilweise noch gar nicht erforscht wurde. Die Basis für jedes hochwertige Produkt ist das Qualitäts-Holz, und dafür kann Pieper-Holz Ihnen die beste Auswahl garantieren.

Wir arbeiten ausschließlich mit Hölzern aus nachhaltiger Forstwirtschaft und sind gemäß PEFC zertifiziert. Natürlich werden Hölzer für Spielgeräte gemäß DIN 68800 hergestellt. Diese Norm regelt die allgemeinen Voraussetzungen für den Einsatz von Holz im Außenbereich. Der Schutz von verbautem Holz und Holzwerkstoffen gegen eine Wertminderung und / oder Zerstörung durch Organismen ist dort definiert. Die geforderten Schutzmaßnahmen, die auch einen Holzschutz durch Imprägnierung beschreibt, sind zwingend einzuhalten. Die Qualität der Holzschutzmaßnahmen wird bei uns noch zusätzlich durch das RAL Gütezeichen RG 411 nachgewiesen, bei dem wir uns strengen Eigen- und Fremdüberwachungsauflagen unterwerfen.

Unser Ziel ist es, den Weg des Holzes unter allen ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten verantwortungsvoll zu vollenden.

Hier noch einmal alle Vorteile von Holz in der Übersicht:

  • Nachwachsender Rohstoff
  • CO2-bindend
  • Gute Wärmedämmung und -speicherung
  • Geringes Eigengewicht
  • Behaglichkeit
  • Hohe Zug- und Druckfestigkeit
  • Kurze Bauzeiten
  • Lange Lebensdauer
  • Gute Demontierbarkeit und Recyclingfähigkeit

Auf eine gute Zusammenarbeit,

natürlich mit Pieper-Holz

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne Rede und Antwort.

PIEPER HOLZ GmbH
Gewerbegebiet Im Westfeld 2
59939 Olsberg-Assinghausen
Ansprechpartner: Herr Andreas Pieper
Telefon: 02962-9711-19

www.pieperholz.de