Meine Heimat: Eine gute Basis, um ständig Neues zu erleben

Foto: HSK Heimvorteil
Foto: HSK Heimvorteil

Der gebürtige Briloner Simon Ludwig (30) verbrachte knapp sechs Jahre in Baden-Württemberg und lebt seit gut drei Jahren wieder in seiner Heimat. Warum der Weggang genau das Richtige war und das Wiederkommen umso mehr:

Simon, wie kam es zu deinem Wegzug?
Ich habe ein duales Studium zum Bachelor of Arts bei der Schwäbisch Hall angestrebt und war dafür abwechselnd in Villingen und Schwäbisch Hall. Nach dem Studium wurde ich von der Schwäbisch Hall übernommen und betreute u.a. Systemumstellungen im Kundenservice-Bereich. Nach einem internen Wechsel war ein wichtiger Baustein im Zuge neuer europäischer Vorgaben, das Finanz-Reporting, an die neuen Gegebenheiten anzupassen und weiterzuentwickeln. Somit blieb ich insgesamt knapp sechs Jahre im Süden.

Und dann?
Wollte ich noch stärker ins Controlling wachsen, jedoch reizte mich der Gedanke, außerhalb des Bankenwesens tätig zu werden. Dabei schaute ich mich in ganz Deutschland um. Zufällig entdeckte ich dann jedoch eine Controlling-Ausschreibung bei den Stadtwerken in Brilon – und somit zog ich zurück in meine Heimatstadt.

Wo bist du aktuell?
Mittlerweile bin ich bei einem führenden europäischen Hersteller für Hygienepapiere im Controlling: Bei der WEPA in Arnsberg. Für mich eine tolle Weiterentwicklung, da ich durch die internationale Ausrichtung in einem sehr dynamischen Marktumfeld immer wieder vor spannenden Herausforderungen stehe und damit einen tiefen Einblick in die Unternehmenswelt bekommen kann.

Wie war das Zurückkommen für dich?
Die Integration fiel mir sehr leicht: Ich bin direkt wieder in meinen alten Volleyball-Verein eingestiegen, wo ich schnell nicht nur als Spieler, sondern auch als Schiedsrichter und Mannschaftsbetreuer den Sport aktiv mitgestalten konnte. Mittlerweile sind auch viele Freunde von mir wieder zurückgekommen.

Was ist dein Alltagsluxus?
Abgesehen von meiner täglichen Pendelstrecke zur Arbeit, habe ich alles für mich Wichtige in unmittelbarer Nähe und das, obwohl ich in keiner Metropole lebe: In 5 Minuten bin ich mit dem Bike im Wald, in 15 Minuten im Skigebiet, 3 Minuten zur Trainingshalle, zu Fuß schnell beim Supermarkt oder Bäcker. Auch das Kulturangebot bietet einen bunten Mix und eine Großstadt ist in erreichbarer Nähe. Der Gedanke an Wohneigentum ist realistischer als
in der Großstadt.

Was hast du neu schätzen gelernt in deiner Heimat?
Auch wenn ich gerne Neues entdecke, ist es gut zu wissen, ein gewohntes und sicheres Umfeld um einen herum zu haben, wie z.B. Freunde, Familie oder die regelmäßige Abwechslung durch den Sport. Das hilft vor allem, um in intensiveren wie auch etwas unruhigeren Zeiten wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen und das Leben wieder wertzuschätzen.Du besuchst auch öfters die Sauerländer Rückkehrer-Stammtische.

Was ist dein Eindruck?
Ich war bei einem der ersten Stammtische dabei und ich muss sagen, dass es ein guter Weg ist, um neue Leute kennenzulernen, die gleichzeitig ebenfalls zurück oder neu in die Region gezogen sind. Ich würde jedem Rückkehrer empfehlen, mal einen Stammtisch zu besuchen.

Was würdest du jungen Sauerländern empfehlen?
Ich kann auf jeden Fall empfehlen, nach der Schule das gewohnte Umfeld zu verlassen und sich eine Zeit lang in die Fremde zu begeben, sei es durch ein Studium/eine Ausbildung in weiterer Entfernung oder durch einen längeren Auslandsaufenthalt (wie z.B. Work & Travel). Meine Erfahrung war, dass der Wegzug den Horizont erweitert und ich dadurch auch weltoff ener geworden bin. Und dann sollte natürlich das Zurückkommen nicht vergessen werden. Zum anderen weiß man Vieles durch den Weggang aus der Heimat erst richtig zu schätzen. Und man sieht, wie viele Vorteile die Heimat einem bietet.

Keyfacts Sauerlanden-Stammtisch:
jeweils am dritten Donnerstag des Monats
Beginn ab 18:30 Uhr
Treffpunkt in festen Locations: R-Café, Neheim (jeden zweiten Monat), Heimatliebe,
Winterberg (jeden dritten Monat), Stadtgespräch, Olsberg (jeden dritten Monat)

Die nächsten Treffen:
o 15. März: R-Café, Neheim
o 19. April: Stadtgespräch, Olsberg
o 17. Mai: R-Café, Neheim
o 21. Juni: Heimatliebe, Winterberg
o 19. Juli: R-Café, Neheim

Für mehr Informationen kontaktieren Sie:
Sandra Schmitt
Projektleitung HEIMVORTEIL HSK
Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Hochsauerlandkreis mbH
Tel.: 0291 / 94 15 10
Mobil: 0160 / 46 35 904
E-Mail:
sandra.schmitt@hochsauerlandkreis.de

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