Endlich Frühling in der Garage

Foto: pixabay

Die dunkle, nasse Jahreszeit ist nicht nur für uns Menschen eine harte Phase. Auch die Autos leiden unter der Feuchtigkeit, dem Salz auf den Straßen und dem Pflegemangel der Besitzer. Denn wer hat bei der Witterung schon Lust, sein Auto draußen zu putzen. Wenn jetzt die ersten Sonnenstrahlen raus kommen, füllen sich auch die Plätze in den Autowaschstraßen wieder. Doch was ist zu beachten, um das Auto auf den Sommer einzustellen?

Reifenwechsel:

Die berühmte O bis O Regel hat immer noch Bestand. Winterreifen von Oktober bis Ostern. Also nur noch gut 2 Wochen bis zu den Feiertagen und das Thermometer zeigt auch eindeutig auf Sommerreifen. Vor dem Einlagern der Winterreifen müssen diese unbedingt gereinigt werden. Besonders Alufelgen leiden, wenn sie 6 Monate mit den Resten von Streusalz verschmutz eingelagert werden. Nach dem Reifenwechsel direkt an die nächste Tankstelle und Reifendruck überprüfen nicht vergessen!

Betriebsflüssigkeiten:

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber es sei an dieser Stelle nochmal erwähnt: Regelmäßiges Überprüfen von Motoröl und Kühlwasser erspart böse Überraschung. Besonders der Verbrauch des Scheibenwaschwassers ist im Winter hoch und muss zum Frühjahr aufgefüllt werden.

Fahrzeugreinigung:

Über die Art der Wäschen streitet sich die Menschheit, seit es Waschstraßen gibt. Automatische Waschstraße oder noch die gute alte Handwäsche? Hierbei bitte nicht vergessen: Das Waschen auf den meisten privaten Grundstücken und öffentlichen Flächen ist verboten. In den meisten Städten und Gemeinden gibt es aber Waschplätze, auf denen man sich in Ruhe der Handwäsche widmen kann. Dort stehen auch Staubsauger zur Verfügung. Putzmittel für den Innenraum und Lappen muss man von zuhause mitnehmen. Ein Tipp am Rande: Lassen Sie den Schlüssel nicht lose im Fahrzeug liegen. Schnell ist eine Tür geschlossen und das Auto verschlossen. Zwar gibt es mittlerweile gute Schlüsseldienste, die ein Auto meistens ohne größeren Schaden öffnen können, aber den Ärger sollte man sich lieber ersparen. Vor dem Durchfahren einer Waschstraße haben viele Menschen Angst oder werden zu mindestens von einem mulmigen Gefühl begleitet, da man die Kontrolle über das Fahrzeug komplett abgibt. Der Preis ist selbstverständlich höher als wenn man selber wäscht, dafür kann man gemütlich im Auto sitzen bleiben und hat am Ende ein glänzendes Auto. Die meisten Waschstraßen bieten auch professionelle Innenreinigungen an. Oft sind diese allerdings so kostenintensiv, dass man die Innenreinigung lieber selbst übernimmt. Bei vielen Waschstraßen ist das Staubsaugen nach der Wäsche inklusive. So haben beide Arten der Wäsche ihre Vor- und Nachteile. Am Ende bleibt es wohl immer eine eigene Überzeugung, auf welche Wäsche man setzt.