Schmallenberg. – Die Stiftung Sozialwerk St. Georg hat in den beiden zurückliegenden Jahren 2016 und 2017 alleine im südlichen Westfalen Projekte im Wert von rund 29.000 Euro gefördert. „Menschen mit Behinderung in Schmallenberg und Umgebung, aber auch im weiteren südlichen Westfalen haben davon profitiert“, sagte Dieter Czogalla, Vorstandsvorsitzender der gemeinnützigen Stiftung, am Mittwoch (28. Februar) in Schmallenberg.

Darunter waren und sind Projekte, die nicht staatlich finanziert werden können, die aber für eine Steigerung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderung und Erkrankung sorgen. „Das war in den letzten zwei Jahren zum Beispiel ein Leuchtturm-Projekt mit landesweiter Ausstrahlung: das inklusive Künstlersymposium Traverse. Hier haben Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderung mit Förderung durch das Land NRW in einem gemeinsamen Projekt Kunstwerke geschaffen“, so Czogalla.
Bernd Lepping, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, nannte weitere Beispiele des Wirkens der Stiftungsprojekte: „Wir haben dank vieler Spender Beschäftigten der Lenne-Werkstatt eine Fahrt zur Werkstätten-Messe nach Nürnberg ermöglicht. Hier konnten sie zusammen mit den Mitarbeitenden die Wirkung der von ihnen gefertigten Lanzenreiter-Möbelkollektion live am Messestand erleben“, sagte Lepping. Er fuhr fort: „Auch konnten wir in der Lenne-Werkstatt behindertengerechte Fahrräder – sogenannte Rollfiets – bereitstellen, die Menschen mit Behinderung nun mobiler macht und erweiterte Freizeitmöglichkeiten bietet.

„Auch finanzielle Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in Südwestfalen zum Beispiel für Bewerbungstrainings haben wir finanziert“, so Czogalla weiter, ebenso das Inklusionsprojekt „LebensWert Schmallenberg.“ Oder die Förderung junger psychisch Erkrankter im Wohnverbund Schmallenberg mit Motocross-Maschinen, um sie zu stärken und ihnen zusätzliche Freizeitangebote zu machen“, erläuterte Czogalla. „Dazu“, pflichtete ihm Lepping bei, „steht in unserem aktuellen Stiftungsbrief eine schöne Geschichte“, so Lepping.

Aber die Stiftung benötigt natürlich weitere Unterstützung – zum Beispiel durch Spenden und mithilfe von Benefizveranstaltungen: „Wir holen das Theater Blitzlicht nach Schmallenberg!“, freut sich Dieter Czogalla.

Am Donnerstag, 8. März, heißt es um 17 Uhr in der Hawerland-Halle in Schmallenberg-Wormbach: „Abgefahren – eine Ruhrgebietsrevue.“ Mehr hierzu und über die Stiftung unter www.stiftung-st-georg.de.
Übersicht Förderhöhe / Projekte für Westfalen-Süd 2016 – 2017:
– 8.000 € Inklusives Kunstsymposium „Traverse“, Schmallenberg
– 5.000 € Unterstützung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter, Südwestfalen
– 6.110 € Motocross-Maschinen für junge Klienten, Schmallenberg
– 3.000 € Fahrt der LenneWerk-Beschäftigten zur Werkstätten-Messe
– 4.000 € „Rollfiets“ für Beschäftigte der Lenne-Werkstatt
– 3.000 € Inklusionsprojekt „LEBENSWERT Schmallenberg“
Insg.: 29.110 €

Die Stiftung Sozialwerk St. Georg
Die eigenständige, gemeinnützige Stiftung Sozialwerk St. Georg fördert Projekte für Menschen mit Behinderung im Sozialwerk St. Georg e. V. Da nicht immer die erforderlichen oder wünschenswerten öffentlichen Mittel zur Verfügung stehen, ruft die Stiftung Bürger, Unternehmen und Organisationen auf, sie insbesondere durch Spenden, Zustiftungen und Nachlässe zu unterstützen. Die im Jahr 2002 gegründete, ehrenamtlich geführte Stiftung soll die vielfältigen sozialen und mildtätigen Aufgaben des Sozialwerks St. Georg unterstützen und langfristig absichern. Damit soll eine höhere Kontinuität und Planungssicherheit für die Verwirklichung der gemeinnützigen Zwecke erreicht werden. Weitere Informationen: www.stiftung-st-georg.de.
Spendenkonto für Südwestfalen: Stiftung Sozialwerk St. Georg, Volksbank Bigge-Lenne eG, IBAN DE50 4606 2817 0015 0017 00, BIC GENODEM1SMA. Im Verwendungszweck bitte die Anschrift für die Spendenbescheinigung angeben.