Ehrenamtliche und Stadt arbeiten intensiv zusammen: Vielfältiges Kulturangebot geplant

Gitarrist

Meschede. Es ist ein Umbruch, ein Neuanfang: Auch in der Saison 2018/19 wird es in der Stadt Meschede ein vielfältiges Kulturangebot geben – mit der ganzen Bandbreite von Theater, Jazz, Klassik, Literatur, Weltmusik, junge Kultur bis hin zu Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Die Fäden laufen im Kulturamt der Stadt Meschede zusammen. Unterstützung bei der Programmplanung kommt von den Ehrenamtlichen in einem neu gebildeten Expertenteam.

„Für uns ist es wichtig, dass es auch in der kommenden Saison ein Programm gibt, das in Kooperation mit fachkompetenten Ehrenamtlichen und  Mitarbeitern im Rathaus etabliert wird“, betont Gisela Bartsch, Leiterin des Fachbereichs Generationen, Bildung, Freizeit, „Ziel ist, auch künftig ein breites Kulturangebot vor Ort zu schaffen.“ Denn Kulturring und werkkreis kultur meschede, die Kultur in der Stadt Meschede über Jahrzehnte in vorbildlicher Weise geprägt haben, hatten angekündigt, ab der kommenden Spielzeit wegen fehlender Mitstreiter in den eigenen Reihen nur noch sehr eingeschränkt Kultur anbieten zu können.

Dennoch haben sich Jürgen Alliger (werkkreis kultur meschede) und übergangsweise Ulrich Hengesbach (Kulturring) bereit erklärt, in einem neu gebildeten Expertenteam mitzuwirken. Zu diesem Gremium gehören somit Jorinde Jelen und Tobias Schütte (Bereich Jazz), Gisela Fildhaut (Literatur), Ulrich Hengesbach und Gerd Weimar (Klassik), Berthold Zeppenfeld (Theater), Jürgen Alliger (Weltmusik/Folk) sowie das Stadtmarketing und Kulturbeauftragte der Mescheder Schulen und Jugendzentren (Kinder- und Jugendbereich). Konkret sieht die Zusammenarbeit so aus: „Die Experten machen Vorschläge, treffen eine Auswahl. Organisation, vertragliche Vereinbarungen und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt der Fachbereich“, erklärt Gisela Bartsch.

Durch interne Umstrukturierungen werde man Bereiche, die in der Stadtverwaltung schon immer bearbeitet wurden, noch ausweiten – unter anderem durch eine Aufstockung der Arbeitszeiten für Kultur. „Das ist eine Premiere, ein Neustart – und somit müssen hier erst einmal Erfahrungen gesammelt werden“, stellt Gisela Bartsch klar. Noch seien die Planungen für die kommende Kultursaison ab dem Sommer nicht abgeschlossen. Mit Blick auf das 2016 aufgestellte Kulturkonzept der Stadt Meschede sollen zum Beispiel noch populäre Veranstaltungen für junge Menschen hinzukommen.

Aber auch Bewährtes wird weitergeführt. So stellt der Kulturring wieder fünf bis sechs Konzerte im Rahmen des Orgelsommers auf die Beine, organisiert voraussichtlich zwei Ausstellungen und etwa vier Fahrten zu besonderen Ausstellungen. Der werkkreis kultur meschede zeichnet für ein Weltmusikkonzert und – wie bisher alle zwei Jahre – den Auftritt des Improvisationstheaters Springmaus verantwortlich.

Der Bereich Kinder- und Jugendangebote wurde auch bisher schon intensiv von der Stadt Meschede betreut. Mitarbeiterin Anne Wiegel möchte künftig „stärker auf eine Vernetzung mit Schulen, Kindergärten und Jugendzentren“ setzen. Fortgesetzt werden bei positiven Förderbescheiden die Projekte Kulturrucksack (außerschulische Angebote für 10- bis 14-Jährige) und Kulturstrolche (eine Initiative des Kultursekretariats NRW Gütersloh für Kinder vom zweiten bis vierten Schuljahr), die von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gefördert werden. Es wird eine Theateraufführung für Kindergärten und Grundschulen geben. Geplant sind außerdem eine Lesung für die dritten Schuljahre (Organisation durch Stadtbücherei), zwei Jugendtheateraufführungen für weiterführende Schulen und drei außerschulische Veranstaltungen (ein Familienmusical, ein Kindertheaterstück, eine Lesung).

Für Erwachsene plant die Stadt Meschede auch in Zukunft eine Fortsetzung des Projektes aufruhr in Kooperation mit Arnsberg, Bestwig und Brilon mit dem Tag des Offenen Ateliers und einer Gemeinschaftsausstellung (alle zwei Jahre). Außerdem wird es Angebote im Bereich klassische Musik, Jazz, Theateraufführungen,  Literaturveranstaltungen und Weltmusik/Folk. „Wir wollen mit unserem Programm ein vielfältiges Angebot für alle Mescheder schaffen und hoffen, dass dieses auch angenommen wird. Verbesserungsvorschläge sind jedoch immer willkommen.“, sagt Gisela Bartsch.

Thema ist das Kulturangebot auch in der Sitzung des Ausschusses für Generationen, Bildung, Freizeit und Soziales am Montag, 5. März, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Meschede.

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