Montekita wieder Haus der kleinen Forscher

Die Erzieherinnen Anne Jürgens (links) und Heike Freisen (rechts), Prof. Dr. Monika Reimpell (Mitte) und die kleinen Forscher von der Montekita. Foto: Petra Hülshoff
Die Erzieherinnen Anne Jürgens (links) und Heike Freisen (rechts), Prof. Dr. Monika Reimpell (Mitte) und die kleinen Forscher von der Montekita. Foto: Petra Hülshoff

Kindertageseinrichtungen Montekita wird zum dritten Mal von der Stiftung Haus der kleinen Forscher zertifiziert

Bestwig. Forschen gehört für die Kinder der Kindertageseinrichtungen Montekita in Bestwig zum Alltag. Sie haben einen eigenen Experimentierraum mit Lupen, Mikroskop, Pipetten und weiterer Forscherausrüstung. Und schriftlich haben sie es auch: Zum dritten Mal ist die Montekita als Haus der kleinen Forscher zertifiziert. 

Prof. Dr. Monika Reimpell vom Netzwerk Haus der kleinen Forscher überreichte im Dezember Urkunde und Plakette. Seit 2012 beteiligt sich die Kita am Netzwerk, die erste Auszeichnung gab es 2013. Seither wird das Zertifikat alle zwei Jahre erneuert. Das aktuelle Forscherprojekt dreht sich um Magische Momente – Experimente mit Licht und Schatten. Die Kinder erforschen Schattenbilder und das Phänomen der Absorption. Zum Beispiel haben sie festgestellt, dass der Schatten eines Kürbisses immer größer wird, je weiter sich die Lichtquelle entfernt: „Guck mal, das wird ja ein Riesenkürbis!“

Weitere Experimente führen die kleinen Forscher täglich durch:

Elektrizität, Magnetismus, Farben, Messen und Wiegen, Experimente mit Wasser oder Brückenbau. „Unser Ziel ist es, das Interesse der Jüngsten für das Experimentieren zu wecken“, erklärt Montekita-Leiterin Petra Hülshoff. Dies sei ein wichtiger Beitrag zur Förderung der frühkindlichen Bildung.

Petra Hülshoff freut sich über das Engagement ihrer Kolleginnen: „Die Zertifizierung lebt vom Interesse und der Experimentierfreude der Erzieherinnen.“

Um die Urkunde zu erhalten, musste die Einrichtung verschiedene Projekte aus dem Bereich Mathematik, Technik und Naturwissenschaft vorweisen. Dazu zählten auch Besuche im Museum.

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich seit 2006 für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Gemeinsam mit dem Hochsauerlandkreis und der Stadt Arnsberg kooperiert das zdi Netzwerk mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, um Kinder, Eltern und pädagogische Fach- und Lehrkräfte in der Region für das forschende Entdecken zu begeistern. Mehr Informationen: www.zdi-hsk.de