„Moderne Technik aus dem Sauerland trägt dazu bei, dass bei uns vor Ort und in ganz Europa die Luft sauberer wird.“ Dies erklärte der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete und Arzt Dr. Peter Liese anlässlich eines Besuchs beim Mendener Katalysatorenhersteller HJS. Die Einführung des Katalysators, die von HJS maßgeblich mit vorangetrieben wurde und andere Maßnahmen, haben dazu beigetragen, die Luftqualität deutlich zu verbessern. So hat sich zum Beispiel die Belastung durch Stickoxide seit 1990 um 60 Prozent reduziert. Das aufgrund der bereits jahrzehntelangen Maßnahmen Verbesserungen erzielt wurden, erkennt man zum Beispiel daran, dass wir im Sommer keinen Ozonalarm mehr haben, so Liese.

Trotzdem sei es wichtig, weitere Anstrengungen zu unternehmen, da die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Werte nach wie vor überschritten wird. Die Firma HJS hat gemeinsam mit anderen Unternehmen aus ganz Europa eine Technologie entwickelt, mit der Busse ausgestattet werden können und damit dem Ziel, dass der Schadstoffausstoß auf ein Minimum reduziert wird.

Herr Hermann J. Schulte führt aus, „dass die politischen Rahmenbedingungen entscheidend für die Verbesserung der Luftqualität sind. Herr Dr. Liese hat in Brüssel auf diesem Sektor nicht nur für unsere Region, sondern für die Umwelt wichtige Beiträge geleistet, die auch für das Unternehmen HJS von größter Bedeutung sind. Wir freuen uns über die jahrelange Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Peter Liese.“

Da Busse vor allem im innerstädtischen Bereich unterwegs sind, in dem die Schadstoffbelastung hoch ist, ist dies eine besonders sinnvolle Maßnahme. Die Bundesregierung hat im Rahmen des Dieselgipfels angekündigt, die Nachrüstung von Dieselbussen im öffentlichen Nahverkehr aus Steuermitteln zu fördern. „Ich bin im Gespräch mit der Europäischen Kommission, um dies auch in anderen Ländern Europas zu unterstützen“, erklärte Peter Liese, der auch gesundheitspolitischer Sprecher der größten Fraktion (EVP) im Europäischen Parlament ist.