Von Simone Rein

Werdohl
Bauernhaus

Meine herbstliche Fototour am fünften Tag durch das Märkische Sauerland begann in Werdohl bei einem alten Bauernhaus in Alt-Pungelscheid. Über Neuenrade vorbei an herbstlichen Wäldern und Landschaften erreichte ich Iserlohn. Auf dem 28 Meter hohen Danzturm bietet sich ein herrlicher Blick über das Sauerland. Vor dem in den Jahren 1908/1909 errichteten Gebäude saßen Gäste aus Nah und Fern im Biergarten des dazugehörigen Restaurants und tankten die letzten Sonnenstrahlen bei einem Glas Bier oder einer Tasse Kaffee. Ein paar Kilometer weiter bot sich fast das gleiche Bild. Auf dem Gelände der Fabrikanlage Maste-Barendorf breiteten Familien ihre Decken auf der Wiese aus und genossen die warme Herbstsonne. Andere wiederum nutzten die letzten Sonnenmomente vor dem auf dem Gelände befindlichen Restaurant.

In Hemer war das Felsenmeer ein beliebtes Ausflugsziel vieler Herbstfans. Besonders zu dieser Jahreszeit zeigt sich dieses Stück Natur in wundervollem Licht der tiefstehenden Sonne, die sich durch die Bäume ihren Weg bahnt. Für mich war es ein willkommenes Motiv, das ich gerne mitgenommen habe.

Hemer
Felsenmeer

Im Hönnetal in Hemer setzte ich meine Fototour fort. Auf einer 60 Meter hohen Klippe steht die Burg Klusenstein aus dem Jahr 1353 mit ihren Nebengebäuden. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Das Hönnetal stand nur noch teilweise im Licht der Sonne. Hoch oben auf den Klippen leuchteten ein paar Sträucher im Sonnenschein. Die im Tal über der Hönne (Nebenfluss der Ruhr) stehende Eisenbahnbrücke lag bereits im Schatten. Mystisch kam mir das Hönnetal vor. Glaubt man den Sagen, so sollen die zahlreichen kleinen und großen Höhlen während der Eisenzeit als Wohn- und Grabstätten von Germanen genutzt worden sein. Auch von einem religiös motivierten Kannibalismus war einst die Rede.

Hemer
Burg Klusenstein

Durch das unheimlich wirkende Hönnetal ging es Richtung Menden. Im Ortsteil Oberrödinghausen steht das gleichnamige Kulturdenkmal, der Oberrödinghauser Hammer. Der Alte Hammer, der im Jahr 1751 urkundliche Erwähnung fand, liegt gegenüber vom Kalkverarbeitungswerk von Rheinkalk an der B515. Hier verabschiedete sich langsam die Sonne und verdunkelte das Tal. Nur die Wälder oberhalb des Hammers leuchteten noch eine Weile im Licht der Sonne.

Menden
Oberrodinghaus
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