Eine neue Ausstellung wurde am Wochenende im Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen eröffnet.
Unter dem Titel „Ordnung und Sauberkeit“ gibt es viele Exponate aus alten Zeiten zu sehen. Ob zum Thema „Die große Wäsche“, „Der Hausputz“, „Ordnung in der Küche oder der Nähstube“, „Körperhygiene“ oder „Das ordentlich gemachte Bett“, sämtliche Stücke stammen aus der

Sammlung von Ursula Meyn-Scheck und wurden von ihr in liebervoller Zusammenstellung gekonnt in Szene gesetzt.

Tugenden wie Reinlichkeit, Ordnungssinn, Sparsamkeit und Fleiß, die den bürgerlichen Haushalt prägten, werden durch viele Details zum Ausdruck gebracht. „Es ist beeindruckend, wie vielfältig die volkskundliche Sammlung von Ursula Meyn-Scheck ist“, betonte Ferdi Hennemann bei der Ausstellungseröffnung. „Nach Christbaumschmuck, Zwergen- und

Holländermotiven, Schürzen und Schlagerkissen zeigt sie nun Textilien und viele originale Objekte und Gegenstände aus einer Zeit, in der es noch keine elektrische Waschmaschine oder den selbstfahrenden Roboter-Staubsauger gab“.


Einige alte Stücke, die das Museum beherbergt, konnten die Ausstellung ergänzen.
Dr. Andrea Brockmann gab einen Einblick in die Ausstellung und das Buch „Putzen als Passion“ von Nicole C. Karafyllis. Dort wird auf humorvolle Art und Weise der Begriff des „Putzens“ beleuchtet.
Dass sich viele Besucher während der Ausstellung an diesem Blick in die Vergangenheit erfreuen werden, da ist sich Ferdi Hennemann sicher.
Die Ausstellung ist zu den gewohnten Öffnungszeiten zu sehen und läuft noch bis zum 7. Januar.
Info unter www.museum-holthausen.de