„Olympia ist klar das Ziel. Wenn man in den Eiskanal geht, wird klar, dass es nur noch wenige Monate bis zu den Spielen im Februar sind“, erklärte Bob-Bundestrainer Spies bei der Saisoneröffnung der Veltins-Eisarena in Winterberg. Zusammen mit seinem Skeleton-Kollegen Jens Müller sowie Skeletonpilotin Jaqueline Lölling, Bobanschieberin Annika Drazek und Bobpilot Francesco Friedrich sprach der Sauerländer über die Pläne für den olympischen Winter.

Die Kufensportler bereiteten sich in Winterberg auf den Trip nach Pyeongchang Ende Oktober vor. „Das wird neben Olympia selbst mit die wichtigste Woche“, meinte der vierfache Zweierbobweltmeister Friedrich: „In Korea müssen wir hart arbeiten, um bei Olympia gut zu sein.“ Als amtierender Weltmeister gehört der Pilot vom BSC Sachsen Oberbärenburg auch im Viererbob zum engsten Favoritenkreis für Olympia. Er peilt ebenso olympisches Edelmetall an wie Anschieberin Annika Drazek (BSC Winterberg) und Skeleton-Weltmeisterin Jaqueline Lölling (RSG Hochsauerland). Wobei die Ausgangsposition für die Bobdamen schwerer ist, weil dort derzeit die Nordamerikarinnen beherrschend sind. „Wir müssen da sein, wenn die anderen patzen“, forderte Drazek daher. Eine sauerländerische Olympiamedaille würde nicht nur in Winterberg für Freude sorgen.