Arnsberg – Regierungsstadt mit Geschichte

Die Anfänge Arnsbergs reichen bis zur ersten urkundlichen Erwähnung bis in das Jahr 789 zurück. Seit 1070 hatten die Grafen von Arnsberg ihren Sitz in Arnsberg. Von hier wurde die „Grafschaft Arnsberg“ mit fünf Städten, neun Freiheiten sowie zahlreichen Burgen und Befestigungen errichtet. Der Grafensitz Arnsberg besitzt seit 1238 Stadtrechte.1368 übergab Gottfried IV., der kinderlose letzte Graf von Arnsberg, die Stadt und die Grafschaft an Kurköln. Die Burg wurde im Laufe der Jahrhunderte zum prachtvollen Schloss umgewandelt.

Durch die Säkularisation 1803 wurde Arnsberg mit dem Herzogtum Westfalen dem Landgrafen von Hessen-Darmstadt zugesprochen, 1816 fiel es schließlich an Preußen. In der Folge entstand im heutigen Stadtteil (Alt)Arnsberg das bis heute geschlossen erhaltene klassizistische „Regierungsviertel“ am damals „neuen“ Neumarkt. Rund um die in 1816 gegründete Bezirksregierung Arnsberg siedelten sich zahlreiche öffentlich-rechtliche Institutionen an. Heute bildet Arnsberg mit Amtsgericht, Landgericht, Verwaltungsgericht und Staatsanwaltschaft das juristische Zentrum der Region.

Arnsberg heute

Die heutige Stadt Arnsberg entstand 1975 im Rahmen der Kommunalen Neugliederung durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Städte Arnsberg und Neheim-Hüsten sowie der zwölf umliegenden Gemeinden.

Arnsberg ist eine Stadt, die von produktiven Spannungen lebt: Arnsberg ist Tradition und Innovation, Heimat und Internationalität, Dorf und Stadt. Arnsberg, das ist eine starke Industrie und Natura 2000-Gebiet der Europäischen Union. Arnsberg, das sind derzeit rund 73.000 Menschen aus über 110 Nationen und noch mehr Kulturen, die miteinander die Zukunft für sich, ihre Kinder und für ihre Stadt gestalten.

Foto: Jochem Ottersbach

Innovative Wirtschaft

Arnsbergs Wirtschaft besteht aus innovativen, vielfach inhabergeführten Unternehmen aus den Branchen Lichttechnik, Metallverarbeitung und Elektrotechnik, dem Holz-, Papier- und Druckgewerbe sowie der Kunststoffverarbeitung. Außerdem ist Arnsberg die Heimat vieler junger Startups der Digitalwirtschaft.

Neun industrielle Weltmarktführer sind in Arnsberg zu Hause. Um den industriellen Kern gruppieren sich ein starkes Handwerk, ein serviceorientierter Dienstleistungssektor und ein regional wirksamer Einzelhandel. Arnsberg gilt zusätzlich als Zentrum für berufliche und betriebliche Bildung in der Region. Neben Berufskollegs (Technik, Wirtschaft, Sozial- und Gesundheitswesen) und Volkshochschule sind hier regionale Weiterbildungsanbieter im Bereich von Industrie und Handel, Handwerk, Gesundheit und Altenpflege ansässig.

Foto: Jochem Ottersbach

Attraktiver Ort zum Leben und Besuchen

In Arnsberg verbindet sich ländlicher Charme mit urbanen Einflüssen. Insbesondere die renaturierte Ruhr mit dem RuhrtalRadweg, aber auch der Arnsberger Wald, ermöglichen intensive Naturerlebnisse und aktive Naherholung.

Rund um das Freizeitbad NASS lädt der Sport- und Solepark „Große Wiese“ mit Finnenlaufbahn, Kneipp-Insel sowie einem 40 Meter langen und 8 Meter hohen Gradierwerk zum Besuch ein. Hier können Besucher die heilend wirkende Soleluft der Saline einatmen. Als einziges Bad der Region verfügt das NASS über ein Thermalsolebecken mit Sole aus einer eigenen Thermalquelle.

Darüber hinaus bietet Arnsberg auch ein vielseitiges städtisches Leben: Zum Beispiel durch ein anspruchsvolles Kulturprogramm, eine lebendige Kunstszene mit internationaler Kunst, Kulturevents wie dem „Internationalen Kunstsommer“ sowie durch attraktive und vielfältige Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten. Besonders das herausragende Europäische Kulturerbe mit mittelalterlichem und preußischem Regierungsviertel im Stadtteil Arnsberg hat sich zum Magneten für Touristen und Besucher entwickelt.

Arnsberg und Radfahren – eine Symbiose

Arnsberg ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden (AGFS) und ausgezeichnet als fahrradfreundliche Stadt. 38 Kilometer selbstständig geführte Radwege, 34 Kilometer straßenbegleitende Radwege und 35 Kilometer fahrradfreundliche Straßen und Wege als Teil des Radverkehrsnetzes sowie Planungen für einen Radexpressweg, sind Ausdruck einer guten Radverkehrskultur.

Foto: Jochem Ottersbach

Der RuhrtalRadweg ist nicht nur verbindendes Element zwischen den Arnsberger Stadtteilen sowie zwischen Ruhrgebiet und Sauerland, sondern hat sich seit seiner Eröffnung im April 2006 zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Kein anderer Fluss verbindet Kultur und Natur auf so engem Raum wie die Ruhr. Auf 230 Kilometern, von der Quelle bis zur Mündung, bietet die Ruhr ursprüngliche Landschaften und erlebnisreiche Metropolen mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Arnsberg gehört zu den schönsten und historisch bedeutendsten Städten am RuhrtalRadweg. Heute übernachten die meisten Radtouristen hier, was Arnsberg den Titel „Heimliche Hauptstadt des RuhrtalRadwegs“ eingebracht hat.

Foto: Wolfgang Detemple

 

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