Keine Windparks in Sauerländer Natur- und Erholungslandschaft

Tourismuswirtschaft und Gastronomie im Sauerland wehren sich

In Winterberg und im Schmallenberger Sauerland stellt der Tourismus einen der wichtigsten Wirtschaftszweige mit rund 2 Millionen Übernachtungen pro Jahr dar. Über Jahrzehnte wurde mit enormen Aufwand, besonders auch für die Menschen aus den Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr, eine leistungsfähige und überaus geschätzte Tourismusregion aufgebaut. „Das darf nicht durch die Verschandelung der Landschaft und durch unverantwortliche Eingriffe in die Natur kaputt gemacht werden“, so Alfons Schnieder, Inhaber des Hotels Rimberg bei Bad Fredeburg. Er und viele weitere Hoteliers und Gastronomen aus Schmallenberg und Umgebung haben sich in einem Initiativkreis organisiert, um Politik und Öffentlichkeit über die unberechenbaren Folgen eines Windgeneratorenbaues auf den Bergen des Sauerlandes zu informieren. „Wir sind für umweltschonend erzeugten und preiswerten Strom, aber Windgeneratoren in der Erholungslandschaft des Hochsauerlandes sind kontraproduktiv“, sagt Alfons Schnieder. „Wir unterstützen daher die neue Landesregierung in ihrem Bestreben, die Windkrafterlasse zu überarbeiten, damit sie umweltschonender, naturverträglicher und sinnvoller werden. Die Tourismusregion Sauerland muss dringend geschützt werden.“

Mit einer Resolution der Tourismuswirtschaft und der Gastronomie wird sich der Initiativkreis in den nächsten Wochen bei der Politik und in der Öffentlichkeit zu Wort melden. Alfons Schnieder: „Keine Windparks und Windräder auf den Bergen des Hochsauerlandes! Sofortiger Stopp des Ausbaues und aller Planungen!“