Quelle:pixabay.com

Es ist wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei: Leide ich an Schlafstörungen, weil ich unausgeglichen bin, oder bin ich unausgeglichen, weil ich an Schlafstörungen leide? Beide Faktoren greifen zweifellos ineinander. Jeder, der unter Ein- und Durchschlafproblemen leidet, kennt die leidlichen Folgen: Energielosigkeit, Nervosität, Abgeschlagenheit, gesteigerte Aggressivität und verminderte Leistungsfähigkeit sind nur ein paar der psychischen Beschwerden, die mit den Schlafproblemen auftreten. Langfristig kann Schlafmangel unsere Gesundheit sogar ernsthaft schaden. Herzerkrankungen, Depressionen und andere Krankheiten sind nicht selten die Folge.

Wer unter Schlafstörungen leidet, fühlt sich diesen oft ausgeliefert. Man macht sich vor dem Einschlafen zusätzlich Stress, doch gerade diesen gilt es zu vermeiden. Da das Stresshormon Cortisol ein Wachmacher ist, das uns erstrecht am Einschlafen hindert.

Der Schlafbedarf ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Generell sind zwischen sieben und acht Stunden Schlaf jedoch ideal. Für viele ist der Gedanke an einen langen erholsamen Schlaf jedoch eine Utopie. Vor allem wenn man schon seit Jahren an Schlafmangel leidet, macht es Sinn, den Grund ärztlich untersuchen zu lassen. Das Krankenhaus Kloster Grafschaft bietet hier beispielsweise Hilfe mit einem der größten Schlaflabore in Deutschland.

Doch es gibt schon einige einfache Möglichkeiten, Ihre Schlafqualität deutlich zu verbessern. Wir haben für Sie einige der wichtigsten Tipps für einen gesunden Schlaf zusammengestellt.

Verdunkelungsvorhänge gegen Lichtsmog und Tageslicht

Für Schlafstörungen gibt es viele Gründe: Stress im Alltag oder scheinbar banale Phänomene, wie die kurzen Sommernächte, die uns nur vier bis sechs Stunden Dunkelheit bescheren.

Sobald morgens die ersten Sonnenstrahlen in Ihr Schlafzimmer dringen, ist das ein Signal an den Körper Cortisol auszuschütten. Das Hormon macht Sie startklar für den Tag. Doch nicht nur Cortisol, auch das Schlafhormon Melatonin entscheidet über die Qualität Ihres Schlafes. Denn das Hormon steuert unseren Tag-Nacht-Rhythmus. Seine Ausschüttung wird durch Dunkelheit angeregt und bei einfallendem Licht gehemmt, was dazu führt, dass uns auch das künstliche Licht von Straßenlaternen nachts nicht zur Ruhe kommen lässt.

Hindert Sie einfallendes Tageslicht schon früh am Morgen am Durchschlafen oder hält Sie künstliches Licht noch lange wach, sind Verdunkelungsvorhänge oder -rollos eine effektive Möglichkeit, sich vor einfallendem Licht abzuschotten. Solche Vorhänge finden Sie online beispielsweise bei LadenZeile.de. Die Verdunkelungsvorhänge reflektieren nicht nur das Licht, sondern wirken zudem schall- und wärmeisolierend. So bleibt der Raum angenehm kühl. Denn auch Wärme kann Ihren Schlaf negativ beeinflussen. Generell redet man bei 15 bis 20 Grad von einer optimalen Schlaftemperatur. Aufgrund Ihrer Thermofunktion und des Verdunkelungseffekts bieten sich die Vorhänge vor allem bei Schlafzimmern an, die nach Osten ausgerichtet sind und schon früh der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt sind.

Schlafmasken und Ohrstöpsel

Auch Schlafmasken, bzw. Schlafbrillen, und Ohrstöpsel sind eine einfache und kostengünstige Methode Störfaktoren wie Licht und Lärm auszublenden. Besonders bei Schlafbrillen gibt es viele kreative Modelle die nicht nur Ihre Funktion erfüllen, sondern auch gut aussehen, solche Modelle findet man zum Beispiel im Magam-Shop aus dem Sauerland.

Ohrstöpsel sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Wer sich an die Ohrstöpsel gewöhnt sensibilisiert sich leicht und kann bald nicht mehr ohne schlafen. Auch gilt es zu bedenken, dass, sobald der Hörsinn blockiert ist, Ihre anderen Sinne geschärft sind. So kann es sein, dass Sie empfindlicher auf Ihre Umwelt reagieren. Lichteinflüsse und die Bewegungen Ihres Partners, sollten Sie sich das Bett mit jemandem teilen, können Sie so leichter stören.

Verbannen Sie künstliche Lichtquellen

Um den Lichtsmog in Ihrem Schlafzimmer auf ein Minimum zu reduzieren, sollten Sie alle elektronischen Geräte ausschalten oder direkt aus Ihrem Schlafzimmer verbannen. Schon kleinste Lichtquellen, wie die Handyleuchte, der Schalter einer Stromleiste oder die Stand-by-Leuchte eines Bildschirms können in der Nacht zu nicht zu unterschätzenden Störfaktoren werden.

Nehmen Sie Ihre Arbeit nicht mit ins Bett

Das Schlafzimmer sollte Ihre absolute Ruhezone sein. Arbeitsstress gehört hier nicht hin. Stattdessen gilt es, vor dem Schlafengehen abzuschalten – vielleicht mit einem Entspannungsbad oder einem guten Buch. Auch das gemeinschaftliche Abendessen mit der Familie gehört zu einem wichtigen Entspannungsritual. Was immer Sie auf andere Gedanken bringt, sorgt für einen ruhigen und gesunden Schlaf.

Ausgleichssport für einen besseren Schlaf

Wer regelmäßig Sport treibt, baut Stress ab und ist allgemein ausgeglichener, was die Schlafqualität erheblich verbessert. Direkt vor dem Schlafengehen sollten Sie jedoch darauf verzichten, sich zu verausgaben, da Leistungssport den Cortisolspiegel unnötig antreibt und Sie erst einmal wach hält. Um auch am Abend für den nötigen Ausgleich zu sorgen, reichen auch schon leichte Spaziergänge, Entspannungs-Yoga oder Nordic Walking.
Fazit: Ausgeglichenheit ist das A und O für einen erholsamen Schlaf. Wer abends mit freiem Kopf in sein Kissen fällt, ist auch weniger anfällig für Störfaktoren wie Licht, Wärme und Lärm. Wer viel Stress ausgesetzt ist, sei es im Privat- oder im Berufsleben, tut gut daran, sich einen Ausgleichssport zu suchen, der zu ihm passt, und so den über den Tag angesammelten Stress abzubauen.