Existenzgründung nach dem Studium

Auf die richtige Strategie kommt es an!

Foto: pixabay

Wer sich nach dem Studium nicht mit Praktika und befristeten Stellen herumschlagen möchte, kann sein eigener Chef werden. Viele Studierende und Absolventen träumen vom eigenen Start-up. Doch damit aus einer Geschäftsidee ein funktionierendes Unternehmen wird, gibt es einiges zu beachten.
Schritt eins: Einen Businessplan erstellen

Das Fundament eines erfolgreichen Unternehmens ist der Businessplan. Darin werden die Geschäftsidee und das Besondere an ihr erklärt. Geschäftsentscheidungen wie Positionierung, Preise für Produkte und Dienstleistungen sowie Standortwahl werden begründet. Ein Finanzierungsplan, Marketingmaßnahmen und eine Analyse des Marktes und der Konkurrenz gehören ebenfalls dazu. Der Businessplan richtet sich an potentielle Investoren und Unterstützer und soll diesen die Vorzüge und Funktionsweise des geplanten Unternehmens verständlich erklären. Hier kann eine professionelle, persönliche Beratung durch Experten nützlich sein. Weitere Tipps zum Erstellen eines Businessplans finden Jungunternehmer zudem im Ratgeber „Existenzgründung für Hochschulabsolventen“ von Bernhard Plum, Michael Gehrer und Jürgen Schmidt, welcher über Haufe herausgegeben wird.

Wie funktioniert die richtige Finanzierung?

Wie viel Startkapital ein junges Unternehmen zu Beginn für Büromiete, Ausstattung, Versicherungen, Personalkosten und ähnliches benötigt, wird im Businessplan berechnet. Im nächsten Schritt muss der Gründer nun das Geld beschaffen. Wer finanzielle Reserven hat, kann sein Start-up damit selbst (teil-)finanzieren. Über persönliche Kontakte zu Familienmitgliedern, Bekannten oder ehemaligen Kommilitonen lassen sich ebenfalls Investoren gewinnen. Diese können beispielsweise als Gesellschafter beteiligt werden. Zusätzlich können angehende Unternehmer einen Gründungskredit oder Mikrokredit aufnehmen. Förderprogramme wie „EXIST“ des Bundeswirtschaftsministeriums unterstützen Studierende und Absolventen mit einem Gründungsstipendium. Auch die Teilnahme an Gründungswettbewerben ist empfehlenswert. Hier haben Jungunternehmer nicht nur die Gelegenheit, mit ihrer Geschäftsidee Geldpreise zu gewinnen. Oftmals bieten Wettbewerbe die Möglichkeit, nützliche Kontakte zu knüpfen und Mentoring-Angebote wahrzunehmen.

Neue Finanzierungsmöglichkeiten

Neben den klassischen Finanzierungsmöglichkeiten können Jungunternehmer neue Wege beschreiten. Wer eine kreative, ungewöhnliche und innovative Geschäftsidee hat, die andere Menschen für unterstützenswert halten, kann über Crowdfunding Startkapital sammeln. Dazu legt der Gründer auf einer Crowdfunding-Plattform ein Profil an, wo er seine Idee möglichst emotional ansprechend vorstellt. Darüber können Interessenten das Projekt mit einem selbstgewählten Betrag unterstützen. Im Gegenzug erhalten die Spender kleine Gegenleistungen und/oder Geschenke, die der Initiator der Crowdfunding-Kampagne selbst festlegt. Ähnlich funktioniert Crowdinvesting: Auch hier können Menschen eine Unternehmensidee finanziell unterstützen. Das Geld wird jedoch nicht als Spende abgegeben, sondern ist als Investition zu verstehen. Der Anleger wird damit stiller Teilhaber an dem Start-up.

So wird ein Start-up optimal positioniert

Je außergewöhnlicher ein Produkt oder eine Dienstleistung ist und je weniger Wettbewerb besteht, desto größer ist die Chance auf Erfolg. Bei aller Kreativität sollte gleichzeitig nie der Nutzen für die Zielgruppe aus den Augen verloren werden. All diese Faktoren deckt ein Gründer mit einer sinnvollen Positionierung ab. Dabei versucht er, eine profitable Nische zu finden und diese als Alleinstellungsmerkmal für sein Unternehmen zu nutzen. Somit hebt sich das Unternehmen von der Konkurrenz ab und bietet dem Kunden einen klaren Nutzen.

 

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