Aus „gutem Holz“ geschnitzt! Lautete der Titel eines Treffens in den Räumen der TEAM IMPULS Schmallenberg GmbH.
Silke Vollenberg begrüßte zum Aktionstag neben Vertretern aus Verwaltung, Politik und Unternehmerschaft auch Betroffene und deren Angehörige.

 

Was ist Inklusion? Muss ich anders sein ertragen, aus Mitleid? Oder sollte ich dem anders sein auf Augenhöhe begegnen?
Mit diesen Fragen, mit denen sich alle Beteiligten auseinander setzten konnten, startete die Veranstaltung. Die verschiedenen Gäste berichteten dazu jeweils aus ihrer Perspektive.
Eine betroffene Mutter konnte über viele positive Erlebnisse berichten und auch wenn ihr Sohn von Beginn an überall gut integriert wurde, so gab es doch an manchen Stellen anfängliche Skepsis. Doch die wurde in ihrem Fall immer schnell ausgeräumt.
Zu Wort kamen auch vier selbst Betroffene. Durch ihre unterschiedlichen körperlichen Behinderungen hatten sie mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, schafften aber alle den Schritt in ein für sie perfektes Arbeitsverhältnis.
Ein Förderschüler, der zwar schulisch einige Schwierigkeiten hat, handwerklich aber gute Fähigkeiten aufweist, konnte über seine anfänglichen Probleme berichten, kann sich aber jetzt über eine bevorstehende Ausbildung im Josefsheim Bigge freuen.
Die Botschaft von allen Betroffenen lautete: MUT STATT MITLEID. Es ist wichtig, den Leuten mit Handicap eine Chance zu geben, Barrieren abzubauen, es einfach auszuprobieren.
Es müssen jedoch auch Ansprechpartner da sein, die sowohl dem Arbeitgeber als auch dem Arbeitnehmer helfen. Und es darf einem nicht zu schwer gemacht werden mit den Antragstellungen.
Viele Arbeitgeber versuchen es zuerst einmal mit einem Praktikum – ein wichtiger erster Schritt.
Dabei erkennen viele die Fähigkeiten des Einzelnen, lernen seine Persönlichkeit kennen und das führt in einigen Fällen zu einem festen Arbeitsvertrag. Wie es auch einige Gäste der Veranstaltung erlebt haben.
Ein Unternehmer aus Grafschaft berichtete über seinen Mitarbeiter, der zwar im Rollstuhl sitzt und körperlich einige Einschränkungen aufweist, der sich aber selbst so sehr engagiert hat, dass er über sich selbst gewachsen ist. „Er hat eine sehr positive Entwicklung gemacht, hat viel Selbstverantwortung entwickelt und sehr viel Freude an der Arbeit. Die Persönlichkeiten, die hier eingebracht werden, sind nicht mit Geld aufzuwiegen“.
Der junge Mann selbst sagt: „Durch personelle Veränderungen ist mein Aufgabenfeld deutlich gestiegen, das hat mich sehr motiviert und stolz gemacht.
Der Unternehmer gab zu bedenken: „Es kann so schnell passieren, dass man selbst betroffen ist. Jeder sollte man selbst überlegen, wie es wäre wenn“.
Im Anschluss an die Statements trugen Tobias Minker und Kurt Wasserfall ein kleines Theaterstück zum Thema „Psychische Erkrankung auf dem Arbeitsmarkt“ vor.
Informationen, Mitmachspiele und Ideenaustausch beendeten ein informatives und kreatives Treffen, das sowohl den Firmeninhabern als auch den Betroffenen die ein oder andere Frage beantwortete und neue Denkanstöße gab.

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