Die Gewinner des zweiten Sparkassen- Tourismuspreises Westfalen-Lippe wurden jetzt in Schwerte von Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, ausgezeichnet. In der Kategorie „Innovation“ ging der zweite Platz an die Kur- und Freizeit GmbH Schmallenberger Sauerland in Zusammenarbeit mit der Staatsbad Salzuflen GmbH für das Projekt „Erste zertifizierte allergikerfreundliche Ferienregion in NRW“.

Die Betriebe in den Regionen Schmallenberger Sauerland / Ferienregion Eslohe und Bad Salzuflen haben sich gemäß der Kriterien des Europäischen Instituts für Allergieforschung (ECARF) qualifiziert und auf die Bedürfnisse von Allergikern eingestellt. Urlaubsgäste und Besucher erwartet eine hohe Schlafqualität (Allergie-Bettwäsche, glatte Böden, haustier- und rauchfreie Zimmer, keine Blühpflanzen) sowie eine Küche, die sich auf Nahrungsunverträglichkeiten eingestellt hat. Supermärkte bieten eine große Produktvielfalt (z. B. glutenfreie, lactosefreie, nuss- und mandelfreie sowie eifreie Lebensmittel). Metzger und Bäcker halten allergikerfreundliche Produkte vor. Auch beim Friseurbesuch, in der Eisdiele oder im Café werden die Bedürfnisse von Allergikern berücksichtigt.

Bürgermeister Bernhard Halbe, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Mitglied des Beirates der Kur- und Freizeit GmbH Schmallenberger Sauerland, Geschäftsführer Hubertus Schmidt und Astrik Völlmecke von der GesundheitsServiceZentrale Schmallenberger Sauerland nahmen den Preis entgegen und dankten den Verantwortlichen des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe für die Auszeichnung. „Der Tourismus ist in Schmallenberg ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Von daher arbeiten wir immer daran, uns mit innovativen Ideen und durch entsprechende Investitionen zukunftsfähig auszurichten. Dazu braucht es Partner wie die Stadtsparkasse Schmallenberg, die mit unseren Mitgliedsbetrieben seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeitet“, hob Hubertus Schmidt hervor.

Quelle: SVWL

Bürgermeister Bernhard Halbe (li.) und Peter Vogt (re.), Vorsitzender des Vorstands der Stadtsparkasse Schmallenberg, gratulieren Astrid Völlmecke von der GesundheitsServiceZentrale Schmallenberger Sauerland und Hubertus Schmidt, Geschäftsführer der Kur- und Freizeit GmbH Schmallenberger Sauerland, zum Gewinn des Sparkassen-Tourismuspreises

Hintergrundinformation zum Sparkassen-Tourismuspreis Westfalen-Lippe

Die fünf Tourismusregionen in Westfalen-Lippe – Siegerland-Wittgenstein, Sauerland, Münsterland, Teutoburger Wald und Ruhrgebiet – stehen bei den Touristen hoch im Kurs: 24,7
Millionen Übernachtungen im Jahr 2015 bedeuten eine Steigerung von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein Branchen-Jahresumsatz von mehr als 40 Milliarden Euro (2013) und die Zahl von rund 600.000 Beschäftigen in Tourismusbetrieben und Zulieferern unterstreichen die Bedeutung des Gastgewerbes für die Region. Mit dem Sparkassen-Tourismuspreis Westfalen-Lippe, der in diesem Jahr nach 2014 zum zweiten Mal vergeben wurde, bot sich der heimischen Tourismus-Branche die Gelegenheit, den eigenen Betrieb und die dazugehörige touristische Idee zu präsentieren.
Vom 10. Mai bis zum 10. August 2016 waren Tourismustreibende, Hoteliers, Gastronomen, Verantwortliche in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, Kulturschaffende und Verantwortliche in der Tourismusförderung aufgerufen, sich mit regionalen Projekten um den Tourismuspreis 2016 zu bewerben. Zur Auswahl standen die Kategorien „Regionale Identität“ und „Innovation“.

Der Tourismuspreis war mit insgesamt 3.000 Euro und ergänzenden Preisen dotiert.

Schirmherr des Wettbewerbs war der Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, Herr Garrelt Duin.

Hintergrundinformation zur Skulptur „Zaunkönig“

Quelle: SVWL

Der Sparkassen-Tourismuspreis Westfalen-Lippe – der „Zaunkönig“ – wird für Ideenreichtum und mitunter unkonventionelle Denkansätze in den Kategorien „Innovation“ und „Regionale Identität“ verliehen.

Hintergrund ist eine Fabel des griechischen Dichters Äsop. Darin beschlossen die Vögel, denjenigen von Ihnen zum König zu machen, der am höchsten fliegen kann. Dies vermochte der Adler, aber als er sich wieder senken musste, erhob sich der kleine Zaunkönig, der sich im Gefieder versteckt hatte, flog noch höher und rief: „König bin ich!“ Die Fabel zeigt, dass eine pfiffige Idee sich auszahlen kann.

Informationen zum Künstler: Klaus Teichmann
– geboren 1964 in Herne
– lebt und arbeitet in Bochum
– seit 1994 Atelier für Bildhauerei in Bochum-Laer