Weltcup-Auftakt in Winterberg

Erste Weichen für Olympia in Pyeongchang

Foto: Heidi Bücker

Winterberg. Die Freude auf den mit Spannung erwarteten 1. Viessmann Rennrodel-Weltcup und den 1. BMW Sprint-Weltcup in Winterberg ist groß: „Die Saison kann kommen, es kann endlich losgehen“, meint Natalie Geisenberger. „Wir sind heiß auf die Rennen.“ Auch für Toni Eggert und Sascha Benecken ist nach „der guten Vorbereitung“ der Weltcup-Auftakt von besonderer Bedeutung. „Winterberg ist für die Doppelsitzer immer ein Kracher, weil es zur Sache geht“, meinten die beiden nach dem letzten Selektionsrennen in der VELTINS-EisArena. Dort haben die beiden im Februar 2016 das Rennen beim Weltcup-Finale der letzten Saison gewonnen – mit neuem Start- und Bahnrekord.

In Winterberg sind 24 Nationen dabei. Die Veranstaltung an der Kappe ist die erste von neun Weltcup-Stationen der neuen Saison. Höhepunkt ist die WM Ende Januar in Igls/Österreich.

Foto: Heidi Bücker
Foto: Heidi Bücker

„Die Saison steht ganz im Zeichen der Olympiavorbereitung für die Spiele in Pyeongchang 2018“, meint Bundestrainer Norbert Loch. „Das spürt man bei den Athleten. Wir hatten aufgrund der guten Bedingungen auf allen Bahnen eine gute Vorbereitung. Wir sind sehr zuversichtlich, was den Auftakt in Winterberg betrifft.“ Hier werden die ersten Weichen für Olympia gestellt. In der Woche vor Winterberg holten sich die bundesdeutschen Rodlerinnen und Rodler den letzten Schliff auf der WM-Bahn in Igls. Natürlich spielt die WM auf dem Weg nach Olympia eine wichtige Rolle: „Ich freue mich auf die WM in Igls, weil es ja fast zu Hause ist“, betont Felix Loch, die deutsche Nummer 1. Für den Bundestrainer ist klar: „Wir wollen in Igls in allen Rennen um die Titel mitfahren. Die Bahn in Igls liegt uns. “
Zunächst geht es aber darum, in Winterberg einen guten Start hinzulegen. Die Olympiasieger Felix Loch, Natalie Geisenberger sowie Tobias Wendl/Tobias Arlt führen das deutsche Aufgebot an. „Besonders bei den Männern war die Qualifikation um die begehrten Weltcup-Plätze sehr hart“, sagt der Bundestrainer. Mit Spannung darf der weitere Weg von Ralf Palik, dem Vizeweltmeister vom Königssee und der deutschen Nummer 2, verfolgt werden. Julian von Schleinitz, in der Selektion sehr stark, will es in dieser Saison wissen und sich in der Weltspitze emanzipieren. Auch Johannes Ludwig hinterließ in der Qualifikation einen starken Eindruck. Bei den Frauen sind neben Natalie Geisenberger die 33-jährige Tatjana Hüfner, Dajana Eitberger und Julia Taubitz dabei. Bei den Doppelsitzern sind neben Tobias Wendl/Tobias Arlt und Toni Eggert/Sascha Benecken auch die Winterberger Robin Geueke und David Gamm dabei. Nach ihrem vierten WM-Platz wollen beide „mehr Stabilität mit ihrem neuen Schlitten“ erreichen.

Die internationale Konkurrenz „schläft natürlich nicht“. Das weiß man auch im deutschen Lager. Bei den Herren sind Wolfgang Kindl (Österreich), Dominik Fischnaller (Italien) sowie die US-Amerikaner Chris Mazdzer und Tucker West in Lauerstellung. Bei den Frauen gilt dies besonders für Erin Hamlin (USA), Alex Gough (Kanada) und die Russin Tatiana Ivanova. Bei den Doppelsitzern sind die Italiener Christian Oberstolz/Patrick Gruber, Peter Penz/Georg Fischler (Österreich) oder auch die Letten Andris Sics/Juris Sics zu nennen.
Die Vorzeichen für eine spannende, vorolympische Saison sind gesetzt. In der VELTINS-EisArena werden die ersten Karten aufgedeckt. Die Bahn ist frei.

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