Theo Deimann
Theo Deimann

Der 73-Jährige Theo Deimann leitet seit den 1960er Jahren das Hotel Deimann im sauerländischen Schmallenberg. In einem Alter, in dem sich andere zur Ruhr setzen, begann er noch ein großes, neues Projekt: Seit März dieses Jahres ist er auch Eigentümer des Schmallenberger Hotels Störmann.

Die Zeitschrift Westfalium – Extraausgabe Sauerland – veröffentlichte nachfolgendes Interview:

Westfalium: „1769“ hieß es in der Hotelvorstellung. Hotel Störmann … seit März 2016 im Besitz der Familie Deimann. Was bedeutet das für Sie?

Theo Deimann: Mit dem Hotel Störmann in Schmallenberg verbinden mich viele schöne Erinnerungen. Wilhelm Störmann und ich waren sehr gut befreundet. Beruflich und  persönlich haben wir uns immer sehr gut verstanden. Das war schon eine sehr emotionale Entscheidung, als wir das Hotel Störmann im März dieses Jahres übernommen haben.

Westfalium: Auf was darf sich der Gast heute freuen, wenn er in das traditionsreiche Hotel Störmann kommt?
Theo Deimann: Bei den notwendigen Renovierungsarbeiten haben wir sehr darauf geachtet, das gemütliche, traditionsreiche Störmann-typische Ambiente zu bewahren. Der Eingang, die Bauernstube und die Kaminecke blieben nahezu unverändert. Auch der Schmallenberger Stammtisch fand wieder seinen beliebten Platz. Obwohl zur vieler Vorschriften massive Eingriffe in die alte Bausubstanz notwendig waren, ist es gelungen, das Flair des Hotels Störmann zu erhalten. Alte Möbel, Einrichtungen, Bilder und Dekorationsgegenstände haben wir bewusst wieder integriert. Die gastliche „Guten Stube Schmallenbergs“ ist somit erhalten geblieben. Die Gäste lieben und schätzen das sehr.
Westfalium: Welche Änderungen und Erweiterungen sind für die Zukunft geplant?
Theo Deimann: Als erstes haben wir den gastronomischen Bereich auf zeitgemäßen Stand gebracht, auch wenn es noch die eine oder andere Verbesserungsmöglichkeit gibt. Aber im Großen und Ganzen ist das jetzt abgeschlossen. Im zweiten Schritt werden die Zimmer renoviert und neue Zimmer eingerichtet. Auch das Schwimmband und der Saunabereich warten auf entsprechende Veränderungen. Danach werden dann sicherlich auch noch der Außenbereich und der Hotelgarten in Angriff Funktionalität sind auf neuestem Stand und an den anderen Bereichen arbeiten wir täglich weiter.

Westfalium: Was zeichnet den Tourismus im Schmallenberger Sauerland, in dem ihre beiden Hotels ja stehen, heute aus?
Theo Deimann: Die Frage muss man differenziert beantworten. Die ländliche Idylle ist hier im Schmallenberger Sauerland hervorzuheben. Eine wunderschöne Naturlandschaft und unzählige schmucke Dörfer, die es in der Vielzahl nirgendwo anders gibt. Die Nähe zu den Ballungsräumen kommt uns auch sehr zu Gute. Es muss aber ständig alles getan werden, um mit Wettbewerbsregionen Schritt halten zu können. Dazu gehört es, die Verkehrsanbindungen und andere infrastrukturelle Notwendigkeiten auf das erforderliche Niveau zu bringen, Bausünden zu vermeiden, die intakte Landschaft zu erhalten und nicht z. B. mit Windrädern kaputt zu machen. Gäste reagieren sehr  sensibel, sie sind reiseerfahren und machen ihren Urlaub dort, wo die Welt noch in Ordnung ist.

Westfalium: Zum Schluss ein persönliche Frage. Ihr Geheimtipp: Was muss man unbedingt bei einem Aufenthalt in einem ihrer Häuser hier im Schmallenberger Sauerland gesehen haben?
Theo Deimann: Wie schon erwähnt. Die Gäste kommen wegen unserer noch weitgehend intakten Kulturlandschaft. Bei Wanderungen die Natur genießen, unsere besonders schönen Fachwerkdörfer, Kleinstädte, Kirchen, Museen sowie auch Einzelhandelsgeschäfte und Gasthäuser besuchen, ist für Urlauber immer wieder ein Erlebnis. Zudem zählt unsere 33 – Loch – Golfanlage zu den schönsten Deutschlands. (hjh)

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