Auf Einladung der MIT-Mittelstands-und Wirtschaftsvereinigung Südwestfalen besuchte die Botschafterin von Kanada in Deutschland, I.E. Marie Gervais-Vidricaire, den MIT-Wirtschaftstag 2016 am 15. November in Bad Sassendorf. Hintergrund der Veranstaltung war es, den zahlreichen mittelständischen Unternehmen in den südwestfälischen Kreisen  die Gelegenheit zu geben, sich quasi „aus erster Hand“ über die Möglichkeiten einer Firmenexpansion in den kanadischen Markt zu informieren.

Dr. Matthias Heide MdB, Bezirksvorsitzender der MIT Südwestfalen: „Kanada ist ein starker Partner für Deutschland, für ganz Europa. Wir wollen heute die deutsch-kanadischen Handelsbeziehungen intensiv beleuchten und auch ganz praktische Hinweise und Empfehlungen vermitteln.“

Neben der kanadischen Botschafterin waren weitere sachkundige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden eingeladen. Nach der Eröffnung durch Dr. Matthias Heider und den Grußworten von Irmgard Soldat, der stellvertretenden Landrätin des Kreises Soest (sie vertrat die erkrankte Landrätin Eva Irrgang) und Malte Dahlhoff, Bürgermeister der Stadt Bad Sassendorf, sprach die Botschafterin über die „Deutsch-Kanadischen Wirtschaftsbeziehungen“. Im Anschluss daran nahm I.E. Marie Gervais-Vidrivaire an einer Podiumsdiskussion teil. Weitere Teilnehmer der Runde waren Thomas Beck, Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Kandischen Industrie- und Handelskammer in Toronto, sowie Hendrik Desch, geschäftsführender Gesellschafter Desch-Antriebstechnik GmbH & Co. KG sowie Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der jungen Union Deutschlands.

Nach der Podiumsdiskussion, bei der es auch um das aktuell viel diskutierte Thema „Freihandelsabkommen (CETA) ging, hatten die Unternehmensvertreter Gelegenheit Fragen zu stellen und sich beim anschließenden Empfang persönlich mit den thematisch versierten Gästen auszutauschen.

img_6433Zum Abschluß der Veranstaltung überreichte Dr. Matthias Heider der Botschafterin ein Gastgeschenk „made in Südwestfalen“: eine funktionsfähige Mini-Dampfmaschine! Matthias Heider: „Wir leben zwar im digitalen Zeitalter, aber ab jetzt sorgen wir für mehr Dampf beim Freihandel!“