Vor fünf Jahren erschien die erste Ausgabe des WOLL-Magazins. Ein guter Grund in der aktuellen Ausgabe von WOLL (Ausgabe Schmallenberg/Eslohe) die Zahl „5“ ins Blickfeld zu rücken.

Woran denken Sie, wenn Sie die Zahl 5 sehen oder hören? – An die 5 Finger an jeder Hand? An Fünflinge? An einen großen Fußballverein? An die olympischen Ringe, den modernen Fünfkampf oder die fünf Kontinente? Es gibt die fünf Elemente: Wasser, Feuer, Erde, Holz und Metall. Wir kennen die fünf Wundmale Christi. Und wir möchten nicht „das fünfte Rad am Wagen“ sein. Da ist es schon besser, „fünf gerade sein zu lassen“. Nicht gerne erinnern wir uns an die „Fünf“ in der Schule. Lieber lassen wir uns fünf Euro schenken. Und wir kennen alle die fünf Kontinente. Aber ist bekannt, dass es außer dem Wort „Fünf“ nur noch zwei weitere in der deutschen Sprache gibt, die auf „nf“ enden? Senf und Hanf nämlich.

Das Sauerland sollte man am besten mit allen fünf Sinnen erleben: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Ertasten. Dann erfahren wir vielleicht, wer die „Big Five“ des Sauerlandes sind. In Afrika sind es die fünf Großtiere: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Und „Fünf“ ist die Zahl der Liebesgöttin Venus, was dafür spricht, dass wir verliebt sind in das Sauerland. Ach ja, und in der Nähe von Kückelheim gibt es eine „Dicke Buche“, die aus vielen zusammengewachsenen Einzelstämmen besteht. Ganz gleich von welcher Seite man sie aber auch betrachtet, man sieht immer nur fünf davon.

In der Nähe von Kückelheim gibt es eine „Dicke Buche“, die aus vielen zusammenge-wachsenen Einzel-stämmen besteht. Ganz gleich von welcher Seite man sie aber auch betrachtet, man sieht immer nur fünf davon. Foto: Klaus-Peter Kappest
In der Nähe von Kückelheim gibt es eine „Dicke Buche“, die aus vielen zusammenge-wachsenen Einzel-stämmen besteht. Ganz gleich von welcher Seite man sie aber auch betrachtet, man sieht immer nur fünf davon.
Foto: Klaus-Peter Kappest

Foto: Klaus-Peter Kappest