„Los in den Wald“, lautete der Auftrag für rund 140 Schülerinnen und Schüler, die an den jährlich stattfindenden Waldjugendspielen teilnahmen.
In Zusammenarbeit mit der Schulabteilung des Hochsauerlandkreises und den Grundschulen organisiert das Regionalforstamt Oberes Sauerland dieses spielerische Naturerleben, bei dem die Kinder zur aktiven Mitarbeit aufgefordert sind.
Dieses Mal waren es die Viertklässler aus den Grundschulen in Bad Fredeburg, Berghausen, Fleckenberg und der Martinsschule in Dorlar, die teilnahmen. Nach eingehender Vorbereitung im Unterricht wurden die Kinder durch ihre Lehrer in Theorie an das Thema Wald und Natur herangeführt. Dann folgte die Praxis. An einem sonnigen Vormittag ging es in ein Waldstück „Am Hallenberg“ in Bad Fredeburg. In Gruppenarbeit mussten die Schüler an verschiedenen Stationen Aufgaben lösen und Fragen rund um das Thema Wald und Natur beantworten.
Unter der Leitung der Waldpädagoginnen Ortrud Ortmann und Janine Kohnen-Kamp vom Regionalforstamt und der Förster Michael Vorberg und Wolfgang Nathe gab es vieles zu entdecken.
„Erkennt Ihr die verschiedenen Nadelbäume? Welche Gegenstände aus der Natur sind in dieser kleinen Kiste zu finden? Welcher Baum ist anhand der unterschiedlichen Holzstammabschnitte erkennbar?“ Mit diesen und anderen Fragen und Aufgaben konnten die Kinder spielerisch so manches Geheimnis des Waldes lüften und zudem noch viel Wissenswertes mitnehmen.
Im Schülerwald, einem kleinen Bereich des Stadtwaldes, konnte jede Klasse ihren eigenen Jahrgangsbaum pflanzen. In diesem Jahr war das die Winterlinde. Die Baumart wechselt in jedem Jahr, so dass ein bunter und stabiler Mischwald entsteht, von dem die Schüler von heute auch in vielen Jahren noch sagen können: „Diesen Baum habe ich als Kind gepflanzt“.
Als Abschluss gab es noch einen spannenden Wettkampf zwischen den Klassen. Die Aufgabe war diesmal, ein Stück Holz aus einem Stamm zu sägen, das ein bestimmtes, vorgegebenen Gewicht hat. Am nächsten dran am Ergebnis war die Klasse 4b der Grundschule Bad Fredeburg, die mit nur einem Gramm daneben lag. Der Wanderpokal, eine große Holzeule, steht nun für ein Jahr im Klassenraum der 4b.
Nach einem erlebnisreichen und abenteuerlichen „Schultag“ wurde das Thema auch im Unterricht noch nachbereitet, denn Natur und Wald ist immer ein Erlebnis.
Insgesamt waren es im Bereich des Forstamtes im lezten Jahr 2.000 Schüler, die sich an den Waldjugendspielen beteiligten.
Forstamtsleiter Hans von der Goltz freute sich wie in jedem Jahr über die Begeisterung der Kinder. „Die Kinder sollen vom Kopf und vom Herzen mit diesem Thema konfrontiert werden“, erklärte er. Spielen und erklären sei das Konzept für ein Bewusstsein. „Wir können die Kinder nur erreichen, wenn sie emotional begeistert sind“. Und dass dieses Bewusstsein schon im Kindesalter wichtig ist, steht außer Frage.

 

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