Stadthalle wartet mit zwei Hochkarätern des deutschen Kabarett auf

Anka Zink

Wer dieser Tage wissen möchte, wie man von Lukas dem Lokomotivführer zu einem Hodensack am Arsch kommt und warum Zucker Deutschland verursacht, sollte sich die beiden Programme der Wortkünstler Anka Zink und Philip Simon anschauen. Auch wenn es beiden vornehmlich ums Lachen geht, bleibt einem das bei den gezielten Beobachtungen und treffsicheren Formulierungen der beiden oftmals im Halse stecken.

Am Freitag, den 30. September kommt Anka Zink mit ihrem Programm „Leben in vollen Zügen“ auf die Olper Bühne und berichtet nicht wie man beim Programmtitel meinen mag vom Leben einer Frau, sondern vielmehr von den Begebenheiten eines Fahrgastes. Und allzu oft erwischt man sich dabei, all das sehr gut zu kennen. „Dass ich mich immer wieder auf überfüllten Autobahnen abquäle, im Reisecenter der Bahn „Wartemarken“ ziehe, oder mich bei der Kontrolle am Flughafen betatschen lasse, später in ungeheizten Bühnenkabuffs auf den Auftritt warte, um danach von muffigem Hotelpersonal gedemütigt zu werden, hat einen einfachen Grund: Es ist das Honorar“. erläutert heiter Anka Zink.

Wieso weltweit Menschen aber Geld ausgeben, um es ungemütlicher als daheim zu haben, das sei für sie eine noch recht unerforschte Frage. Dieser Frage hat sie sich in ihrem neuen Bühnenprogramm ausführlich gewidmet.

Der High-end – Jet‐Set kann seine Urlaubziele nicht auseinander halten, weil alle Nobelhotels gleich aussehen. Mit Zelt oder im Wohnwagen hat man immer den gleichen Feind um sich herum: Zelt – oder Wohnwagenbesitzer. Genügend gesellschaftlicher Zündstoff also. Anka Zink räumt auf. Sie trennt die Motive von den Interessen. Anders gesagt: wer will was warum oder wer hat was wovon.

Philip Simon

Am Freitag, den 28. Oktober wird es in Sachen Humor dann ein wenig herber. Philip Simon, bekannt aus Sendungen wie Puff Paffs Happy Hour oder den WDR Mitternachtsspitzen gastiert mit seinem Programm „Anarchophobie – Die Angst vor Spinnern“ in der Stadthalle.

„Anarchophobie – Die Angst vor Spinnern“ ist ein Showdown ohne Zwangsjacke, aber dafür mit Pistole. Philip Simon betreibt in seinem neuen Programm mentale Sterbehilfe, um sich vor dem intellektuellen Pfandflaschensammeln zu bewahren. Denn auf der Suche nach uns selbst, verlieren wir das Wir. Und wer wissen will, ob wir in einer Solidargemeinschaft leben, muss sich nur mal mit einem Kleinwagen auf die Autobahn trauen.

Der mehrfach preisgekrönte Kabarettist seziert einmal mehr mit großer Spielfreude seine eigenen Gedanken mit dem Skalpell und stellt fest: Die einzigen Visionen, die er noch hat, sind medikamentös bedingt.

Ein gefühlvoller und pointierter Hobbyphilosoph auf der Höhe der Zeit und auf der Suche nach einer Antwort, zu der er selbst nicht mal die Frage kennt. Nur eins ist klar: Yoga ist keine Lösung, Bio macht auch dick und „alternativlos“ bringt 21 Punkte beim Scrabble.

Die neue Show „Anarchophobie – Die Angst vor Spinnern“ von Philip Simon ist eine Rückrufaktion für den gesunden Menschenverstand.

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