Quelle: St. Sebastian Schützenbruderschaft
Wenn in Grafschaft die Schützen feiern, dann richtig
Es gibt Dinge, die im Sauerland einfach dazugehören wie der Hopfen ins Bier: Schützenfest, Gemeinschaft – und die ehrliche Freude am Feiern. Und wenn ein Verein wie die St. Sebastian Schützenbruderschaft Grafschaft ganze 200 Jahre alt wird, dann weiß man: Hier wird Tradition nicht nur verwaltet, hier wird sie gelebt.
Das große Jubiläumsjahr 2025 steht unter dem Motto: Bewährtes erhalten, Neues wagen und gemeinsam feiern. Schon das reguläre Schützenfest vom 12. bis 14. Juli bringt frischen Wind in altvertraute Abläufe. Die Schützenmesse mit anschließendem Frühschoppen findet erstmals am Sonntag auf dem Wilzenberg statt, einem Ort mit besonderem Klang für viele. Musikalisch begleitet vom Alten Blech aus Oberkirchen. Was jahrzehntelang parallel lief, wird nun verbunden. „Das gehört einfach zusammen“, sagt man in Grafschaft.
Zapfenstreich und Festzug
Quelle: Schützenbruderschaft St. SebastianAuch das Antreten am Sonntag und Montag wurde verlegt: Weg vom Rand, mitten hinein ins Dorfleben. So spüren auch Besucher und Zaungäste die besondere Atmosphäre, die nur ein echtes Sauerländer Schützenfest bieten kann. Und der Zapfenstreich zu Ehren des neuen Königs?
Der bekommt seinen Platz am Sonntagabend: festlich, feierlich, familiär. Musikalisch setzen die Grafschafter wie gewohnt auf starke Klänge: Der Musikverein Berghausen, welcher inzwischen im 55. Jahr spielt, das Tambourcorps Grafschaft, welcher im 100. Jahr spielt, und die beliebte Tanzband „LIVE“ vom Musikverein Remblinghausen, zum ersten Mal dabei, sorgen für Stimmung von zünftig bis tanzbar.
Jubiläumsschützenfest im August
Quelle: Schützenbruderschaft St. SebastianRichtig festlich wird’s nochmal im August: Am 23. und 24. August steigt das große Jubiläumsschützenfest.
Los geht’s mit dem Kaiserschießen, wo ein Nachfolger für Kaiser Dominik Sassmannshausen gesucht wird. Am Abend lädt der feierliche Zapfenstreich am Klosterportal zum Innehalten ein, ein Moment, der die lange Geschichte der Bruderschaft würdigt. Am Sonntag trifft man sich nach der Schützenmesse am Dorfbrunnen, mit Musik, Frühschoppen und einem guten Schwätzchen. Der große Festzug mit vielen befreundeten Vereinen ist der Höhepunkt. Ehren für das neue Kaiserpaar, Festzug durch die Dorfmitte, danach gemütlicher Ausklang in Halle und Zelt: Ein Schützenfest, wie’s sich gehört.
Damit das alles auch einen würdigen Rahmen hat, wurden in den vergangenen zwei Jahren die Außenanlagen rund um die Schützenhalle, der Speisesaal und die eigene Küche mit viel Eigenleistung und Liebe zum Detail umfassend modernisiert. Alles mit dem typischen Sauerländer Geist: „Wir machen das.“
Quelle: Schützenbruderschaft St. Sebastian„200-jährige Geschichte“
Eine eigene Festschrift beleuchtet die Geschichte der letzten 25 Jahre, als Fortsetzung zur 175-Jahre-Schrift von 2000. Das extra für das Schützenfest entwickelte Jubiläumslogo zeigt: Hier geht’s um mehr als um ein Fest.
Es geht um Zusammenhalt, Identität und den Stolz, Teil einer 200-jährigen Geschichte zu sein. Von den Anfängen im Kloster, wo von 1825 bis 1912, also fast 90 Jahre, das Schützenfest gefeiert wurde, bis hin zu dem Schützenfesttermin im Juli, der nun bereits seit 1860 jedes Jahr ein festes Datum in jedem Grafschafter Kalender ist.
Quelle: Schützenbruderschaft St. SebastianInzwischen wurde auch die Website auf Vordermann gebracht und pünktlich zum Schützenfestwochenende erscheint eine neue Chronik. Die St. Sebastian-Schützenbruderschaft Grafschaft lädt alle ein, mitzufeiern. Gerne nicht nur als Gast, sondern als Teil von etwas, das weit über ein Wochenende hinausreicht. Denn: In Grafschaft feiert man nicht einfach, man gehört dazu. (hh)
Website: www.schuetzen-grafschaft.de



