Auf Lesereise: „Superkatze“ und „Traumklo“ in der Mescheder Stadtbücherei

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Nach der Lesung in der Freienohler St.-Nikolaus-Schule unterschrieb die Autorin Barbara Zoschke für alle Kinder zur Erinnerung Autogrammkarten. Bildnachweis: Stadtbücherei Meschede
Nach der Lesung in der Freienohler St.-Nikolaus-Schule unterschrieb die Autorin Barbara Zoschke für alle Kinder zur Erinnerung Autogrammkarten. Bildnachweis: Stadtbücherei Meschede

Meschede. Spannend, lehrreich, witzig oder auch fantasievoll – wer liest, erlebt immer ein kleines Abenteuer: Diese Erfahrung machten jetzt auch die Jungen und Mädchen in den dritten Klassen der Mescheder Grundschulen. Immer rund um den jährlichen, bundesweiten Vorlesetag am 17. November lädt die Stadtbücherei Meschede einen Autor oder eine Autorin dort zu Lesungen ein.

In diesem Jahr war Barbara Zoschke zu Gast. Vor den Schülerinnen und Schülern las sie aus ihrem Buch „Supercat“, in dem sich das Mädchen Jill nichts sehnlicher wünscht als eine Katze. Doch die Mutter erlaubt es nicht. Eines Tages jedoch sitzt eine junge Katze vor Jills Fenster im achten Stockwerk und benimmt sich äußerst merkwürdig. Sie kann fliegen und Leben retten kann sie auch, eben eine „Supercat“.

Die witzige, fantasievolle Geschichte las Barbara Zoschke in verschiedenen Klangfarben, mal laut, mal leise, unterstützt von Mimik und Gestik und ließ so bei den rund 250 Mädchen und Jungen „Kino im Kopf“ entstehen. Viel Zeit nahm sie sich auch für die Fragen der Kinder und ermunterte sie, selbst Geschichten zu erfinden, indem sie sich in ihrem Alltag umschauen und überlegen „was wäre eigentlich, wenn …?“.

Die im Buch beschriebene Aufgabe von Jills Schulklasse, analog zu einem Bilderbuch ein „Traumklo“ zu malen, nahm Barbara Zoschke zum Anlass, die Kinder zu animieren, ebenfalls eigene Traumklos zu malen und ihr zuzuschicken. Die ersten Bilder konnte sie direkt mit nach Hause nehmen. Im Gespräch mit den Kindern verfolgte Barbara Zoschke die Entstehungsgeschichte eines Buches von der ersten Idee über das Schreiben, Illustrieren und die Herstellung im Verlag.

„Alles in allem waren die sieben Lesungen an drei Tagen eine gelungene Motivation zum Lesen“, freut sich Gisela Fildhaut, Leiterin der Mescheder Stadtbücherei. Bücher von Barbara Zoschke sind natürlich ebenfalls in der Stadtbücherei auszuleihen. Die Lesereise wurde unterstützt durch das Kultursekretariat Gütersloh und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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