WOLL-Reporter Andreas Krämer berichtet von seiner Teilnahme an der Energy/Zumba Party Vol II

Am Samstagmorgen stieg bei mir die Vorfreude an der Teilnahme der Energy / Zumba Party Vol. II in Finnentrop-Weringhausen, die einen Tag später von 17 bis 20 Uhr laufen sollte. Gegen 11 Uhr fuhr ich mit meinem Fahrrad, ein Electra Townie 7D EQ von Schmallenberg über Altenhundem nach Elspe zu meinen Eltern, um dort einen Zwischenstopp einzulegen. 

Die Fahrt war angenehm, das Wetter sonnig und traf in einer Rekordzeit von 75 Minuten in Elspe ein. Meine bisherige Bestzeit für die rund 22 Kilometer! Ich muss jedoch die Streckenführung kritisieren mit dem Abschnitt Lenne – Milchenbach, hier fehlt ein Radweg. Entlang der Bundesstraße fahren ist nicht gerade angenehm, sondern bisweilen gefährlich, besonders wenn die dicken Brummer (LKWs) oder Motorradfahrer an einen vorbeidonnern. In Elspe konnte ich chillen, entspannen, mich gut unterhalten und lecker Essen genießen.

Nach 24 Stunden war es endlich soweit, schwang mich gegen 15:15 Uhr auf mein Drahtesel und trudelte pünktlich wie die Maurer um 15:47 Uhr an der Schützenhalle Finnentrop-Weringhausen ein. Um 16 Uhr war Einlass!

Ich war wie bei der letzten Energy / Zumba Party im Frühjahr der erste, der eintraf und zu früh. Ich wurde zwar beachtet, doch wirklich begrüßt nicht, was ich nicht so toll fand. Die Tür war offen und begab mich in die Schützenhalle, wo ich darauf wartete mein reserviertes Ticket entgegenzunehmen. Auf eine Begrüßung wartete ich vergebens, doch nach rund zehn Minuten hielt ich mein Ticket in Händen und durfte mein Fahrrad, mein neues Electra Tonie 7D EQ, wie vorab vereinbart in der Schützenhalle abstellen. Organisiert wurde die Party von Emil Kusmirek, bekannt aus „Das Supertalent 2012 / 2016“ und Inhaber eines Finnentroper Fitnessstudios.

 Alle Teilnehmer, mich eingeschlossen, warteten draußen noch ein paar Minuten und dann durften wir schließlich rein. Ich tauschte meine Fahrradklamotten gegen Zumba-Kleidung aus. Zwischenzeitlich, bis das Event begann, unterhielt ich mich mit einer Teilnehmerin aus dem Westerwald, die eine lange Anreise auf sich genommen hatte. Die Schützenhalle füllte sich langsam, bis die Zumba Party um exakt 17:00 Uhr mit einer Begrüßung von Emil Kusmirek inklusive Vorstellung seines Teams begann. Schnell wurde noch ein Gruppenfoto von uns allen geschossen, dann ging es los.

Die Bühne, gefühlt groß wie ein Hochhaus, war funkelnagelneu, ebenso die Lichteffekte und die Musikausrüstung. Über 100 Teilnehmer standen bereit zum updancen!

Den Auftakt machte eine Stunde mit „Zumba-Klassikern“ wie „El Amor El Amor“, die ich quasi alle kannte, weshalb ich die Choreografien wie aus dem „Eff-Eff“ konnte. Die Stimmung gewann an Fahrt, wir tanzten im Klang der Songs, die Lebensfreude, pure Energie und ein Gefühl der Leichtigkeit erfasste mich. So muss Zumba sein! Was mir vor allem gefiel, waren die Zumba-Klassiker, Caros und Ninas wunderbare Choreografien. Der Sommerhit 2017 „Despacito“ durfte natürlich auch nicht fehlen, wozu es eine geile Zumba-Battle gab! 

Emil haute wie Caro viele Fitnessmoves in ihren Choreos rein, die uns alle richtig ins Schwitzen brachten. Die Zeit verging wie im Fluge, kaum hatte die Zumba-Party begonnen, schon war sie wieder vorbei. Schade! Um 19:50 Uhr fand sie mit dem Cooldown einen entspannten Abschluss.

Ich werde bei der nächsten Zumba-Party im März 2018 wieder mit dabei sein.
Ich fand die Energy / Zumba Party Vol. II insgesamt lohnenswert, auch wenn ich die fehlende persönliche Begrüßung bemängeln muss. Anfangs fühlte ich mich nicht wirklich beachtet. Ein kleines „Hallo Andreas, schön dass du da bist“ von Emil Kusmirek oder eines seiner Team-Mitglieder wäre toll gewesen! Ich bin selbst Zumba Fitness Trainer und begrüße meine Teilnehmer persönlich. Klar, ich war zehn Minuten zu früh da, deshalb betrachte ich meine Kritik eher als kleine Anmerkung für den Veranstalter und seinem Team.

Die Rückfahrt am heutigen Montagmorgen verlief bis auf einen garstigen schimpfenden Mercedes-Fahrer in Altenhundem ohne Zwischenfälle und kam wohlbehalten wieder in Schmallenberg an, um mich meiner Tätigkeit als Texter zu widmen.

Ich selbst würde gerne mal eine Zumba-Party organisieren, am liebsten im Schmallenberger „Habbels“ oder dem Foyer der Stadthalle, doch bis ich meine erste Pary haben werde, dürfte noch einige Zeit vergehen 😉

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here