Das Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck konnte im August 9.667 Gäste begrüßen. Seit 1995 war der Andrang im Ferienmonat nicht mehr so hoch gewesen.

Museumsleiter Dr. Sven-Hinrich Siemers, der Ramsbeck diesen Monat verlässt und eine neue Aufgabe in Mecklenburg übernimmt, freut sich besonders. „So ein erfolgreicher Abschied ist natürlich eine Bestätigung für die Arbeit, die wir mit dem Museumsteam in den letzten Jahren geleistet haben. In meinem ersten Jahr hier hatten wir knapp ein Drittel weniger Besucher im Hauptferienmonat.“ Was die Einfahrten unter Tage angeht, so wurden seit Juli 1997 nicht mehr so viele Personen die 1,3 Kilometer in den Berg hinein gefahren.

Besonders das Museumsteam habe in allen Bereichen hervorragend mitgezogen und den guten Ruf des Besucherbergwerks weiter voran gebracht. Die Vernetzungen und Umstellungen im Marketing alleine hätten sicher nichts gebracht, wenn die Besucher von den Mitarbeitern nicht immer wieder ein unvergessliches Erlebnis mit nach Hause bekommen hätten. Siemers hofft daher, dass die positive Entwicklung in Ramsbeck nun nicht wieder gestoppt wird. Das „sauerländische Kalifornien“, wie es um 1850 getauft wurde, ist mit seiner Geschichte ein Industriedenkmal von europäischer, wenn nicht gar weltweiter Bedeutung. Hier gebe es noch einiges herauszuarbeiten und dem Publikum zu vermitteln, so Siemers. Schließlich lebe das Museum nicht nur von der Attraktion seines Angebotes und der etwas abenteuerlichen Einfahrt tief in den Dörnberg, sondern vor allem von den Geschichten, welche es den interessierten Gästen mit nach Hause geben kann. Und in Ramsbeck kann man diese Geschichten mit allen Sinnen erleben – über Tage, unter Tage und auf dem wunderschönen Bergbauwanderweg!

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