Markenbotschafter für das Sauerland in Planung

Sauerland-Tourismus unterstützt Crowdfunding-Aktion für Heißluftballon

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Das Land der tausend Berge in die Luft zu heben und einen fliegenden Markenbotschafter zu kreieren, hat sich der Sauerland-Tourismus gemeinsam mit zwei jungen, ambitionierten Ballonfahrern und einer heimischen Werbeagentur für das Frühjahr zum Ziel gesetzt. Im Rahmen einer Spendenaktion, dem so genannten Crowdfunding, soll ein Heißluftballon für die Region finanziert werden. Und alle Sauerländer können mithelfen, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Hoch über den Baumwipfeln schweben und sich dabei in aller Ruhe die frische Luft um die Nase wehen lassen – wer schon immer einmal die Landschaft des Sauerlandes aus der Vogelperspektive genießen wollte, könnte dazu schon bald die Gelegenheit bekommen. Denn ab sofort kann sich jeder Sauerländer sein eigenes Stück vom Himmelsglück kaufen, denn bis Anfang Mai läuft die frisch gestartete Crowdfunding-Aktion des neu gegründeten Sauerland-Ballooning-Vereins und seiner Partner, unterstützt vom Sauerland-Tourismus. Dabei kann jeder – natürlich abhängig vom eigenen Budget – kleinere oder auch größere Beträge auf der eigens eingerichteten Seite der Onlineplattform „Startnext“ spenden. In einem Gemeinschaftsprojekt kann so Stück für Stück auf den geplanten Heißluftballon eingezahlt und zu dessen Realisierung beigetragen werden. Rund 48.000 Euro müssten am Ende zusammenkommen, um die Hülle des Ballons sowie weitere technische Ausrüstung bestellen zu können. Ein gebrauchter Ballonkorb wurde bereits angeschafft, ein Anhänger fehlt jedoch auch noch. Für alle Unterstützer der Crowdfunding-Aktion gibt es, je nach Höhe des gezahlten Betrages, ein tolles Dankeschön. Dieses reicht von einfachen Postkarten mit Ballonmotiv über Holzbrettchen im Sauerland-Stil bis hin zur Teilnahme an der Taufzeremonie. Wer sich an der Finanzierung der Sauerland-Heißluftballons beteiligen und so dazu beitragen möchte, einen sympathischen grünen Markenbotschafter ins Leben zu rufen, kann sich unter www.sauerland.com/ballon weiter über das Projekt informieren und gelangt von dort auch zur Crowdfunding-Plattforn, um den gewünschten Betrag zu spenden.

„Mit der Aktion möchten wir die Stärke der Region zum Ausdruck bringen und im Sauerland für ein zusätzliches Heimatgefühl sorgen“, haben sich Andre Schütte und Frederic Sass vorgenommen. Die beiden engagierten Nachwachsballonfahrer mit ausgeprägter Heimatliebe sind schon von klein auf begeisterte Fans des Ballonsports und haben mit ihrer Leidenschaft nun auch die Verantwortlichen des Tourismusverbandes angesteckt: „Ein solcher Heißluftballon wäre ein sympathischer Markenbotschafter“, ist sich Dr. Jürgen Fischbach, Marketingleiter beim Sauerland-Tourismus, sicher. Denn der Einsatz solcher Marketinginstrumente trage dazu bei, die Region weiterhin attraktiv und modern zu vermarkten. „Sollte der Ballon Wirklichkeit werden, wäre er ein schon von Weitem sichtbarer Werbeträger, der das Sauerland auch über die Grenzen hinaus noch bekannter macht.“ Geplant sei eine, ganz in den regionstypischen Farben gehaltene, leuchtend grüne Hülle mit blau abgesetzten Elementen am unteren Ende. „Um diesen Wiedererkennungseffekt noch zu steigern, darf natürlich auch der beliebte Sauerland-Schriftzug nicht fehlen“, ergänzt Fischbach. Den Designentwurf für die Ballonhülle lieferte die Sunderner Werbeagentur TEAM Wandres, der Schriftzug wird weithin sichtbar mittig auf dem Ballon platziert sein.

„Mit einem eigenen Heißluftballon in den Farben unserer Heimat durch die Luft zu schweben, wäre ein Traum für uns“, betont Sass, der bereits vergangenes Frühjahr zusammen mit seinem Kollegen die Ausbildung zum Heißluftpiloten begonnen hat. „Im Mai werden wir die Pilotenprüfung absolvieren und können dann eigenständig einen Ballon fahren.“ Das Ziel, mit dem Sauerland-Ballon auf der diesjährigen Internationalen Montgolfiade in Warstein zu starten, haben die beiden dabei fest im Blick und hoffen auf möglichst viele spendable Unterstützer um den Ballon letztendlich bei einer Firma in Deutschland beauftragen zu können. Doch auch die Verwendung des Heißluftballons für Ausstellungszwecke inklusive „Night-Glow“ oder die Vermietung für heimische Sportevents, Firmenfeiern und ähnliche Veranstaltungen wäre denkbar.

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