Impulstag zum Spirituellen Sommer 2017

Kraftvolle Orte der Region standen im Mittelpunkt

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Von links nach rechts: Susanne Falk, Ulrike Mertens, Dr. Roswitha Kirsch-Stracke, Hubertus Schmidt, Monika Winzenick, Elisabeth Grube

Es ist der mittlerweile schon traditionelle Auftakt zum Spirituellen Sommer, beziehungsweise zu dessen Vorbereitung. Mehr als 100 Gäste folgten der Einladung des Netzwerkes Wege zum Leben in Südwestfalen zum diesjährigen Impulstag in Schmallenberg.

Zum Teil hatten die Besucher auch weitere Anfahrten aus Wittgenstein, Medebach, Hallenberg, Siegen, Diemelsee, dem Märkischen Kreis und dem Kreis Olpe in Kauf genommen. Sie spiegelten zudem die Vielfalt des Netzwerkes wieder: Wo sonst kommen so viele unterschiedliche Bereiche und Professionen wie Künstler, Touristiker, Ranger,
Ordensleute, Menschen aus der Heimat- und Kulturarbeit, Vertreter/innen der
Kirchen, Akteure aus dem Gesundheitswesen, SGV und Landschaftsplanung
zusammen? Diese Vielfalt machte das Treffen am Impulstag einzigartig und
zukunftsweisend und ermöglichte angeregte Begegnungen.

„Licht. Orte.“ entdecken

Nach der Begrüßung durch die Projektleiterin, Frau Susanne Falk, stellten vier
Referentinnen in ihren Impulsvorträgen mögliche Zugänge zu den kraftvollen und
spirituellen Orte in der Region in den Mittelpunkt. Sie referierten aus ganz
unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema und stellten unter anderem die Frage:
„Was macht einen Ort zum kraftvollen oder spirituellen Ort, wie ist er zu
erkennen?“. Die Landschafts- und Freiraumplanerin Frau Dr. Roswitha Kirsch-
Stracke zeigte auf , dass es oft archetypische Situationen wie Gewässer,
Wald/Bäume oder erhabene Plätze wie Berge und Felsen sind, die Menschen
anziehen und ihnen Kraft geben. Die Theologin Elisabeth Grube zog das Fazit, dass
die Erfahrungen, die Menschen machen, jeden Ort zu einem spirituellen bzw.
kraftvollen Ort verwandeln können. Die Künstlerin und Geomantin Ulrike Mertens
betonte dazu: „Die Voraussetzung zur Wahrnehmung spiritueller Orte ist es, die
eigene Wahrnehmung über alle Sinne zu schulen.“ Gemeindereferentin und
Christliche Wegbegleiterin Monika Winzenick verwies auf das Beispiel der Lichterund
Zuspruchskirche in Gleidorf , die mit Licht, Texten und Musik jedem Besucher
die Möglichkeit sinnlicher Erfahrung bietet und so Raum für die Gefühle der
Menschen gibt.

Workshops zur Vertiefung der Themen

Nach Abschluss der Impulsvorträge arbeiteten die Gäste des Impulstages in
kleineren Workshops an den vier Hauptthemen weiter. Die Arbeit verlagerte sich
erstmals auch in die Umgebung. Eine Gruppe traf sich am Holzerlebnisparcours und
eine andere brach zur Lichter- und Zuspruchskirche in Gleidorf auf.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die angenehme und gastfreundliche
Atmosphäre genossen und konnten viele interessante, tiefgehende Begegnungen
erleben sowie neue Erkenntnisse und Blicke auf die kraftvollen und spirituellen
„Licht.Orte.“ um uns und in uns gewinnen.
Das Programmheft zum Spirituellen Sommer mit mehr als 300 Veranstaltungen in
ganz Südwestfalen ist momentan in der Vorbereitung und erscheint Mitte Mai
2017. Hubertus Schmidt, Gastgeber der Veranstaltung und Mitglied der
Lenkungsgruppe Spiritueller Sommer nutze die Gelegenheit schon einmal alle
Interessierten zur Eröffnungsveranstaltung,

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