Die Saison geht los und bereits an diesem Wochenende starten die ersten traditionellen Rennen auf europäischem Boden. Erster Renneinsatz für die Sauerländer wird am 5. März der Rhodos Grand Prix über 200 Kilometer sein. Ebenfalls auf auf der griechischen Insel geht es dann weiter zur Tour of Rhodos, welche drei bergige Etappen beinhaltet

Beim Anstieg zum „Puig Major“. Vorne: die Leinau Zwillinge und Jonas Härtig).

Um sich für die ersten Rennen in Form zu bringen, standen auf der spanischen Mittelmeer Insel tägliche Ausfahrten bis zu 200 Kilometern auf dem Plan. Unter Leitung von NRW Radsportverbands Trainer Wolfgang Oschwald wurden die zwei Wochen in sogenannte „Dreierblöcke“ aufgeteilt. Dies bedeutet, dass die jungen Talente am ersten Tag des jeweiligen Blocks „kurze“ und intensive Trainingsfahrten absolvieren mussten. Sprintintervalle oder längere Tempofahrten forderten den Fahrern alles ab. An diesen kürzeren Tagen standen gegen Nachmittag immer zwischen 130 und 150 Kilometer auf den Tachos der Jungs. Am zweiten Tag des „Blocks“ wurde meist in die Berge gefahren. Natürlich fehlte hier nicht der Inselklassiker „Puig Major“. Der in Radfahrerkreisen kurz genannte „Puig“ ist mit seinen 1445 Metern Höhe der höchste Berg der Insel. Gleich dreimal kletterte das Team Sauerland NRW p/b Henley & Partners in den letzten Tagen über den über 15 Kilometer langen und harten Serpentinenanstieg. Zum Ausdauertraining wurde immer der dritte Tag genommen. Erste Wahl waren flache und wellige Strecken in Richtung Osten der Insel. Nach diesen Trainingstagen folgte üblicherweise immer ein Ruhetag. Ruhetag bedeutete aber keineswegs einen Tag Pause, sondern lockere zwei Stunden langsames Rollen. „Der Kreislauf der Sportler muss in Schwung bleiben und einen Tag komplett ohne Bewegung wäre eher kontraproduktiv“, erklärt Wolfgang Oschwald. „Dazu kommen noch ein paar Übungen und Krafteinheiten im Hoteleigenen Fitnessraum“,so Oschwald weiter.

Bei der Ankunft am Ende des Anstiegs.

Ideal waren in diesem Jahr die Bedingungen auf der beliebten Radfahrerinsel. Bis auf einen schlechten Tag, gab es nur blauen Himmel und frühlingshafte Temperaturen. Pünktlich um 10 Uhr starteten die Rennfahrer täglich an ihre Hotel in Playa de Palma. Einziger Pechvogel war an den ersten Tagen der Plettenberger Marvin Kötting. Er musste zwei Tage mit Fieber das Bett hüten, konnte allerdings in der zweiten Hälfte des Trainingslagers wieder langsam anfangen.

Das Team war bis Rosenmontag vor Ort und wird am Ende hatte jeder Fahrer circa 1800 Kilometer in den Beinen.

Auf den drei Bildern sieht man einen Teil unserer Jungs beim Anstieg zum „Puig Major“ und bei der Ankunft am Ende des Anstiegs. (Bild eins vrnl: Leinau Zwillinge & Jonas Härtig).

Aufstellung Rhodos:

Aaron Grosser
Luca Felix Happke
Felix Intra
Christian Mager
Viktor Müller
Jonas Härtig

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