Am Samstag, 5.11.2016 fand in der Sporthalle des Gymnasiums der Benediktiner der 3. Tag der Begegnung statt. Der Aktionstag, der vom BSV Meschede und dem Kreissportbund HSK organisiert wurde, bot einen perfekten Rahmen zum gemeinsamen Sporttreiben von Menschen mit und ohne Behinderung.

Behinderte- und Rehasportvereine aus dem gesamten Kreisgebiet konnten sich an diesem Tag beteiligen und ihren Verein und die angebotenen Sportarten den Zuschauern und Interessierten vorstellen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Nicola Collas (Radio Sauerland), die mit jedem Trainer ein kurzes Interview führte um mehr über die Gruppe und die Sportart zu erfahren.

Leonie Kotthoff, Vorsitzende des BSV Meschede begrüßte alle Anwesenden und wies darauf hin, dass dieser Tag auch dazu dienen soll, Vorurteile abzubauen und Anregungen für ein sportliches Miteinander zu geben. Nach den Grußworten der stellvertretenden Landrätin Ursula Beckmann, des stellvertretenden Bürgermeisters Martin Eickelmann und des Vorsitzenden des Kreissportbundes Günter Martin, wurde es sportlich.

Die „Cheerleading-Gruppe aus dem Sauerland“ unter der Leitung von Conny Jung eröffnete die sportlichen Darbietungen mit einer tänzerischen Einlage. Auch die Zuschauer bekamen „Pompoms“ in die Hände und wurden zum Mitmachen aufgefordert. Es folgte eine Demonstration verschiedener Wurf- und Falltechniken aus dem Judo, die von den Sportlerinnen und Sportlern des BSV Meschede und vom Kodokan Olsberg dargeboten wurden. Die Basketballer des TSV Bigge-Olsberg und des SSV Meschede lieferten sich ein spannendes Match, bei dem besonders die Spieler des SSV eine neue Erfahrung machten: auch sie spielten teilweise im Rollstuhl und lernten ihre Sportart so aus einem ganz neuen Blickwinkel kennen. Auch die Fechtabteilung des Rollstuhlfechtvereins Olsberg und die Sportschützen stellten ihre Sportarten vor und luden zum Ausprobieren ein. Bei der Aufführung „Drums alive“, ebenfalls unter der Leitung von Conny Jung, war das Rhythmusgefühl der Sportler gefragt. Ein spannendes und ausgeglichenes Fußballspiel zwischen der Torfabrik Meschede und dem SSV Meschede rundete den sportlichen Tag ab.

„Ein toller Tag für die Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung. Vielen Dank an alle teilnehmenden Vereine, die ihre Sportarten präsentiert und so gezeigt haben, dass ein sportliches Miteinander problemlos funktioniert. Schade, dass die Veranstaltung nur auf so geringes Interesse bei den Bürgerinnen und Bürgern stößt.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Leonie Kotthoff von allen Anwesenden und beklagte zudem, dass nur sehr wenig Zuschauer außerhalb der Angehörigen der mitwirkenden Sportler den Weg in die Sporthalle gefunden hatten. Dennoch sehen die Veranstalter einer weiteren Auflage im nächsten Jahr positiv entgegen.

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